Kampa
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Alpina
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Unilux
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Logoclic
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Osmo
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Schanz
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Vives - Bali
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
VILLEROY & BOCH
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Zapf-Garagen
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
DIY

Ein Gartenhausdach mit Wellplatten gestalten

Wellplatten sind vielseitig einsetzbar - und dank ihrer witterungsbeständigen Eigenschaften sowie des geringen Eigengewichts auch sehr gut für Outdoor-Überdachungen, wie beispielsweise am Gartenhäuschen, geeignet. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich das Gartenhausdach sogar ohne externen Dienstleister und damit noch kosteneffizienter decken. Eine adäquate Vorbereitung ist dafür aber allemal notwendig.

Vorbereitung: Werkzeug und Material beschaffen

Leichte Lichtplatten sind sogar auf anspruchslosen Unterkonstruktionen verlegbar. Generell sollten DIY-Handwerker die regionalen Anforderungen der örtlichen Bauämter kennen, die gegebenenfalls auch für das Gartenhaus gelten. Zudem ist das nötige Werkzeug zu beschaffen, sofern es nicht schon im Haushalt vorhanden ist. Dazu gehören beispielsweise Säge, Schraubenzieher, Sicherheitsausrüstung und Kleinstteile wie Schrauben. Auch eine Wasserwaage und Winkelmesser sollten vorhanden sein, ebenso gilt das für Dichtungen.

Im nächsten Schritt ist auszuwählen, welche Art von Wellplatten überhaupt genutzt werden soll. Diese gibt es aus unterschiedlichen Materialien mit jeweils verschiedenen Vorteilen:

 

  • PVC: preiswert und lichtdurchlässig
  • Polycarbonat: besonders robust und langlebig
  • Acrylglas: optisch ansprechend im Echtglas-Look


Für das Gartenhaus oder einen Schuppen kommen allen voran PVC und Polycarbonat als Option in Frage. Für den Wintergarten ist auch Acrylglas eine valide Möglichkeit, da der eine ausreichend große Fläche mitbringt und die Echtglas-Optik für heimelige Stunden sowie eine ansprechende Ästhetik sorgt.

Planung der Dachkonstruktion

Nach der Beschaffung des Werkzeugs und der Auswahl geeigneter Wellplatten ist der Materialbedarf zu ermitteln. Dafür vermessen DIY-Handwerker die gesamte Dachfläche und stellen parallel dazu sicher, dass die Unterkonstruktion, die idealerweise schon vorhanden ist, das Gewicht der Wellplatten auch tragen kann. Des Weiteren sind Tönung und Struktur der gewählten Wellplatten zu berücksichtigen. Dabei spielt auch eine Rolle, ob es sich um ein größeres Gartenhaus mit Fenster oder einen kleinen Schuppen handelt. Lichtdurchlässige Wellplatten können für einen zusätzlichen Lichteinfall sorgen. Sofern diese noch eine eigene Struktur mitbringen, entsteht sogar ein sehr atmosphärisches Licht. Lichtundurchlässige sind hingegen das Mittel der Wahl, wenn die verstauten Utensilien im Gartenhaus nicht konsequent dem Lichteinfall ausgesetzt sein sollen.

Montage des neuen Wellplatten-Daches

Sofern das Plattenprofil die Grenze von 2 mm Stärke nicht überschreitet, sind zusätzlich Abstandhalter zu verwenden. Bei stärkeren Profilen, die damit auch eine höhere Formbeständigkeit haben, werden hingegen Kalotten genutzt. Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von Sprenglerschrauben und Dichtscheiben.

Nun gilt es die Dachneigung zu prüfen und außerdem vorausschauend an die Belüftung zu denken. Was den Lattenabstand anbelangt, so gilt für gewöhnlich: Desto geringer die Neigung des Daches, umso enger muss die Lattung sein. Unter die Lattung kommt außerdem noch eine Unterspannbahn. Dabei handelt es sich um dampfdurchlässige Folien, die die Langlebigkeit der Dachkonstruktion ebenso steigern, wie sie vor Insekten-, Bakterien- und Schimmelbefall schützen.

Die Dachplatten werden versetzt an der Konterlattung angelegt. In der Länge sollten diese 20 cm überlappen, an den Seiten reicht eine Welle als Überlappung. Es ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen First und jeder Dachseite rund 5 cm groß ist. Die Dachplatten werden nun mit dem zuvor beschafften Befestigungsmaterial befestigt. Sofern diese bereits in korrektem Maß gekommen sind, müssen sie normalerweise nicht zugesägt werden. Falls das nötig ist, erfolgt eine Orientierung an den zuvor erhobenen Flächenmaßen. Die Nagelung erfolgt immer auf dem höchsten Punkt der Welle. In der Mitte des Dachkonstrukts wird typischerweise jede dritte Welle angenagelt, an den Seiten jede Welle.

Sofern beim Decken Schnittkanten entstehen, sollten diese mit einer geeigneten Farbe überstrichen werden. Das sorgt nicht nur für eine einheitliche Optik, sondern schützt auch gegenüber Rost.

Mit Wellplatten das Dach decken - auch als DIY-Handwerker möglich

Das eigentliche Gartenhaus können DIY-Handwerker anschließend noch mit einer Landhausfarbe veredeln. Die passt typischerweise auch sehr gut zur relativ farbneutralen Wellplatten-Konstruktion. Damit die Platten selbst nicht zerkratzen, sollten zudem insbesondere Staub und Laub regelmäßig entfernt werden.