GAS-
HEIZUNG
Antworten zu
Technik, Kosten
und Förderung

Gasheizung spendet Heizwärme und Warmwasser


Effizient, geringe Kosten, lange Lebensdauer:
Eine moderne Gasheizungsanlage hat viele Vorteile.
Die wichtigsten Antworten zu Technik, Kosten und Förderung.

 

 

1. Was ist eine Gasheizung und wie funktioniert sie?


Eine Gasheizung erzeugt Wärme und ist auf Wunsch auch für das Warmwasser zuständig. Funktion und Aufbau einer Gasheizungsanlage sind denen anderer Systeme ähnlich, größter Unterschied: Sie wird mit einem gasförmigen Brennstoff betrieben, Erdgas, Flüssiggas (Gemisch aus Propan/Butan) oder Bio-Erdgas.

Das Prinzip der Gasheizungs-Funktion:
Damit ein Heizkörper Wärme abgeben kann, wird in einem Heizkessel mit einer offenen Flamme Wasser erhitzt. Dazu entzündet ein Piezozünder im Brenner das Gas. Die entstehende Wärme wird über Wärmetauscher an das Heizungswasser übertragen. Das Heizungswasser wiederum wird über die Umwälzpumpe zu den Heizkörpern gepumpt und gibt dort die Wärme an die Umgebung ab. Das abgekühlte Wasser fließt zurück und wird erneut erwärmt.


Anderen Systemen überlegen

Eine Ölheizung funktioniert ähnlich, der Gasbrenner hat aber eine ganz eigene Charakteristik. Beim Einsatz eines Gasbrennwertkessels etwa liegt der Fokus auf der optimalen Ausnutzung des verfügbaren Energieträgers. Ob bodenstehendes Gerät oder wandhängende Gastherme: Beide Systeme verfügen über optimale Effizienzwerte.


Gasheizung in Deutschland sehr verbreitet

Die Technologie der Gasheizung überzeugt durch geringen Schadstoffausstoß bei hohem Wirkungsgrad. Kein Wunder also, dass zwei Drittel der deutschen Haushalte zur Wärmeerzeugung eine Gasheizung nutzen. Unabhängig davon, ob es sich um eine Gas-Etagenheizung handelt oder ein ganzes Haus beheizt wird – diese Heizungsart ist äußerst beliebt.


 
 

Ökologisch liegen Gasheizungen wegen ihren guten Staub- und CO2-Emissionen vor Heizöl und Braunkohle. Trotzdem gibt es auch für eine Gasheizung Pro und Contra.
 
Ein großer Vorteil der Gasheizung ist die ausgereifte Technik: Kein Wunder, schließlich sind Gasheizungsanlagen bereits 1716 entwickelt worden und seit circa 1876 in Häusern und Wohnungen im Einsatz. Heute kann sich also nicht nur die Gasheizung-Ökobilanz sehen lassen, dieses Heizsystem gilt auch als enorm ausgereift und sicher.
 
Außerdem bieten Gasheizungen hervorragende Wirkungsgrade. Die werden berechnet, indem die Energieverluste von der eingesetzten Energie, die 100 Prozent ausmacht, abgezogen werden.
 
 

Vorteile einer Gasheizung

• Hohe Energieausbeute

In modernen Gasheizungen kommen Brennwertthermen zum Einsatz. Die nutzen den im Brennstoff vorhandenen Energiegehalt, eben den Brennwert, besonders gut aus. Dank dieser Technik sind Rückstände und Abgase so gut wie kaum vorhanden, die Gesamtbelastung der Anlage wird verringert. So bleiben Kessel und Rohre länger in einem guten Zustand, was sich wiederum positiv auf Anschaffungs- und Wartungskosten auswirkt.

• Verbrennung sehr umweltfreundlich

Wie viel CO2 eine Gasheizung ausstößt, hängt davon ab, wie die Verbrennung arbeitet. Bei einer Gasheizung läuft das sehr umweltfreundlich ab. Gerade im Unterschied zu Ölheizungen werden erheblich weniger Schadstoffe produziert.

• Versorgung problemlos und komfortabel

Wer eine Gasheizung betreibt, gewöhnt sich schnell an den neuen Komfort. Da die Gasleitung direkt ins Haus führt, entfallen Kontrolle des Ölstands und die umständliche und teure Lieferung des Brennstoffs mit Tankwagen.

• Wenig Platzbedarf, flexibler Ort

Gasheizungen sind besonders klein und leicht. Es gibt sie als Kombinationsgeräte mit integriertem Warmwasserspeicher, dann lassen sie sich platzsparend sogar im Besenschrank unterbringen. Vorschriften über einen besonderen Raum gibt es nicht.
 

Nachteile einer Gasheizung

• Gasanschluss notwendig

Wer eine Gasheizung mit Erdgas betreiben will, der braucht den Gasanschluss im Haus. Die Verlegung ist teuer. Allerdings sind heute sehr viele Haushalte bereits an das Erdgasnetz angeschlossen. Eine Alternative bietet aber die schon erwähnte Lösung mit Flüssiggas.

• Gaspreisentwicklung ist ungewiß

Die Preise für Erdgas und Flüssiggas sind an die Entwicklung der Ölpreise gekoppelt. Das hat in den letzten Jahren zu einer günstigen Entwicklung mit stagnierenden bis fallenden Preisen geführt. Bei steigenden Preisen können Verbraucher durch den Wechsel des Gasanbieters gegensteuern.

• Gas ist ein fossiler Brennstoff

Erdgas ist ebenso wie Erdöl ein fossiler Brennstoff mit allen damit verbundenen Nachteilen.

• Abhängigkeit vom Ausland

Erdgas kommt nur zu ganz geringen Anteilen aus Deutschland. Wer sich für eine Gasheizung entscheidet, ist also abhängig von Lieferungen aus Norwegen, Großbritannien, den Niederlanden oder Russland.
 

Weitere Vorteile:

+ Schornstein überflüssig
+ Kein Tank notwendig
+ Warmwasseraufbereitung inklusive
+ Günstige Anschaffungskosten
+ Kombinationsmöglichkeiten mit erneuerbaren Energien
 
 

 
 

Ein grunsätzliches Verbot existiert nicht. Aber: In neuen Wohngebäuden dürfen ab 2030 keine Heizungen mehr mit rein fossiler Energie eingebaut werden. Außerdem gilt generell eine Gasheizungs-Austauschpflicht: Ein Heizkessel muss nach 30 Jahren ersetzt werden.

Werden erneuerbare Energien wie Solarthermie genutzt, Hybridheizungen schon eingesetzt oder wird an erneuerbare Wärme, wie zum Beispiel auf Wärmepumpen, gedacht, sind Ausnahmen von den Regeln möglich. Die entsprechenden Vorschriften und Gesetze sind im Klimaschutzgesetz 2030 und in der Energiesparverordnung (EnEV) geregelt.
 

Was das Klimaschutzgesetz 2030 für Gasheizungen bedeutet

Laut Klimapaket gibt es kein Gasheizungs-Verbot, Gas bleibt eine Brückentechnologie bis zum vollständigen Umstieg auf regenerative Energien. Förderungen sind weiterhin möglich, zum Beispiel, wenn eine Gasheizung in Verbindung mit Solartechnik betrieben wird. Die ist sogar zehn Prozent höher, wenn beispielsweise eine alte Ölheizung ersetzt wird.

 

Was die Energiesparverordnung (EnEV) für Gasheizungen bedeutet

Ein Heizkessel muss in der Regel nach 30 Jahren Betrieb ersetzt werden. Das sieht die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Vor dem Jahr 1989 eingebaute Heizungen müssen 2019 erneuert werden. Das Alter kann im Schornsteinfegerprotokoll, auf dem Typenschild oder in den Bauunterlagen geprüft werden.

Diese Anlagen sind von der Erneuerungspflicht ausgenommen:

  • Brennwertkessel
  • Konstanttemperaturkessel mit einer Leistung unter vier und über 400 Kilowatt
  • Heizungen, die kein Öl oder Gas verwenden
  • Einzelraumheizungen
  • Festbrennstoffkessel
  • direkt befeuerte Warmwasseraufbereiter
 


Ältere Gasheizungsanlagen sind nicht effizient und kostenintensiv. Ein Austausch oder eine Erneuerung der Gasheizung reduziert die Heizkosten deutlich. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Und wann macht es mehr Sinn, die Gasheizung nachzurüsten?
 
Checkliste:
 
  • Ist die Heizungsanlage älter als 15 Jahre?
  • Liegen Störungen vor und häufen die sich sogar?
  • Verschlechtern sich die Messwerte des Schornsteinfegers?
Wird eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet, sollte über eine Modernisierung oder den kompletten Austausch der Gasheizung nachgedacht werden.
 
 

 

 

Die ideale Vorgehensweise:


1. Optimalen Zeitpunkt wählen

Es sollte nicht gewartet werden, bis die Gasheizung gesperrt wird, weil die Grenzwerte überschritten worden sind. Denn Zeit für eine gründliche Planung ist wichtig. Arbeiten an der Heizungsanlage können das ganze Jahr über erfolgen, der Sommer bietet sich aber an.


2. Moderne Technik einsetzen

Wird ein neuer Kessel mit Brennwerttechnik installiert, können die Heizkosten erheblich reduziert werden: Bis zu 30 Prozent Einsparung sind möglich. Aber auch der Ausstoß von Feinstaub, Ruß und CO2 wird mit einer modernen Gasheizung deutlich reduziert.


3. Überdimensionen korrigieren

Alte Heizkessel sind mit ihrer Wärmeleistung oft „auf der sicheren Seite“ gerechnet. Maßnahmen wie beispielsweise ein Fenstertausch können die energetische Qualität im Einfamilienhaus verbessert haben. Der neue Brennwertkessel kann kleiner dimensioniert werden.


4. Erneuerbare Energien prüfen

Eine Erweiterung der Brennwert-Gasheizung um eine Solaranlage senkt die Energiekosten. Eine Solaranlage kann bis zu 60 Prozent des Bedarfs an Warmwasserbereitung bereit stellen. Im Sommer sorgt sie alleine für die Erwärmung des Brauchwassers.


 

5. Umweltfreundliche Alternativen zur Gasheizung


 
Ob Gasheizung mit Wärmepumpe oder mit Solarthermie: Eine Gasheizungsanlage lässt sich mit anderen Technologien ergänzen, manchmal machen sogar komplett andere Heizsysteme Sinn.
 
Wer über den Einbau oder die Modernisierung einer Gasheizung nachdenkt, ist gut beraten, sich über alternative Heizungstechnologien zu informieren.
 

Eine Auswahl:

Pelletheizung

Gepresste Stäbchen aus Sägespänen und Holzmehl dienen als Brennstoff. Diese Pellets werden im Kessel verbrannt und können eine Gasheizung inklusive Warmwasserbereitstellung komplett ersetzen.
Neben der ökologisch günstigen Bilanz produziert eine Pelletheizung niedrige laufende Heizkosten und rechnet sich deshalb gerade bei einem hohen Wärmeverbrauch.

Wärmepumpe

Als Energiequellen dienen Grundwasser, Erde oder Luft. Die Wärmepumpen-Heizungsanlage entzieht der Umgebung die benötigte Energie und verteilt oder zwischenspeichert diese Wärmeenergie im Haus. Großer Vorteil ist, dass die Energiequellen jederzeit kostenlos zur Verfügung stehen. Den niedrigen  Betriebskosten stehen allerdings intensive Investitionen gegenüber.

Solarthermie

Als Energiequelle wird das Sonnenlicht genutzt. Kollektoren absorbieren auf dem Hausdach die Sonnenwärme. Ein Wasser-Frostschutz-Gemisch wird so auf bis zu 95° Celsius erhitzt und leitet die Wärme über einen Wärmetauscher in den Solarspeicher. Die Solarthermie ist für die Erwärmung des Trinkwassers und zur Unterstützung der Heizung sehr gut geeignet und bietet viel Einsparpotential.


Kraft-Wärme-Kopplung

Dieses Prinzip erhöht den Wirkungsgrad der Heizungsanlage. Ein thermodynamischer Prozess produziert mechanische Energie und nutzbare Wärme. Die wichtigsten Techniken schließen das Erdgas-BHKW, den gasbetriebenen Stirlingmotor und die Brennstoffzelle ein.


 
 
 

Die Berechnung der Kosten einer Gasheizung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich ist zwischen den einmaligen Investitionen und regelmäßigen Kosten pro Jahr zu unterscheiden. Die Anschaffungskosten hängen von Kriterien wie Leistung und Technik ab, zu den Betriebskosten zählen Wartung und Reparaturen.
 
Manche Lösungen bringen zusätzliche Kosten mit sich. So bezieht im Gegensatz zu einer Erdgasheizung eine Flüssiggasheizung das Gas nicht aus dem öffentlichen Gasnetz, sondern aus einem Flüssiggastank. Für diesen fallen dann zusätzliche Kosten an.
 
 

Die wichtigsten Kostenfaktoren:

Gastherme

Zur Wahl stehen

  • wandhängende oder
  • bodenstehende Modelle

Wandhängende Modelle reichen für Einfamilienhäuser in der Regel aus. Sie lassen sich als Gasetagenheizung oder-zentralheizung einsetzen. Bei Heizleistungen über 40 Kilowatt kommt die ebenerdige Bauart zum Einsatz.

Warmwasserspeicher

Zur Wahl stehen drei Arten:

  • Schichtenspeicher
  • elektrischer Kleinspeicher
  • Solarspeicher
Welcher sinnvoll ist, hängt von den baulichen Gegebenheiten, dem Energieträger des Wärmeerzeugers und dem Nutzungsprofil im Gebäude ab.

Installation

Der Aufwand ist individuell:

  • Ist ein Gasanschluss vorhanden?
  • Welche Leistung hat der Heizkessel oder die Therme?
  • Wird ein Wasserspeicher mit eingebaut?
  • Geht es um den Einbau in Neu- oder Altbau (Heizungsaustausch, Heizungserneuerung)


Betrieb

Die Kostenarten:

  • Verbrauch: Den größten Anteil macht das Gas aus.
  • Wartung: Sollte vor der Heizperiode regelmäßig gemacht werden.
  • Schornsteinfeger: Kommt mindestens einmal im Jahr.
  • Betriebsenergie: Umwälzpumpe und Steuerung verbrauchen Strom.

Tipp: Gasversorger vergleichen

Mit dem Anschluss einer Gasheizungsanlage wird der Eigentümer Kunde des örtlichen Gasversorgers. In den meisten Fällen sind dies die Stadtwerke, das ist aber keine Verpflichtung. Ein Vergleich verschiedener Anbieter kann die Kosten reduzieren.


 

Fördermittel können bei der Neuanschaffung oder der Modernisierung einer Gasheizung das eigene Budget entlasten. Aber wer fördert eigentlich? Welche Gasheizungen sind überhaupt förderfähig? Und um welche Summen geht es?
 
  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt günstige Kredite.
  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zahlt bis zu 40 Prozent für neue Gas-Hybridheizungen.
  • Länder und Kommunen gewähren günstige Kredite und weitere Gasheizungs-Zuschüsse.
  • Es werden nur noch Anlagen gefördert, die zumindest teilweise auf erneuerbare Energien setzen.
  • Gasheizungen ohne erneuerbare Zusatzsysteme und reine Gasheizungen im Neubau erhalten keine Förderungen.
  • Vor Projektbeginn sollte geprüft werden, welche Gasheizung-Förderungen möglich sind.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Themenseite Heizungsförderung.
 
 

Auf einen Blick:

KfW-Programm 430

Gewährt werden Zuschüsse in Höhe von 20 Prozent, wenn zum Beispiel
  • alte Heizungs- und Trinkwasserpumpen durch Hocheffizienzpumpen ersetzt,
  • voreinstellbare Thermostatventile und Strangdifferenzdruckregler eingebaut,
  • Pufferspeicher ersetzt werden.

KfW-Programm 152

Gewährt werden zinsgünstige Darlehen und ein Tilgungszuschuss in Höhe von 20 Prozent. Es sind die gleichen Voraussetzungen wie beim Programm 430 zu erfüllen. Die Förderung gilt für alle,

  • die ein Haus sanieren oder
  • ein kürzlich saniertes Haus kaufen.

KfW-Programm 167

Gewährt wird ein zinsgünstiges Darlehen, das sich optimal mit den BAFA-Zuschüssen für einen Heizungstausch kombinieren lässt. Es sind die gleichen Anforderungen wie bei der BAFA-Förderung zu erfüllen.

BAFA-Förderung

Gewährt werden Zuschüsse bis zu 45 Prozent. Voraussetzungen:

  • Gas- und Flüssiggasanlagen mit erneuerbarer Energie
  • komplett regenerative Heizungsanlagen
  • erneuerbare Heizungsanlagen auch im Neubau
  • Sanierungsvorhaben
 

Tipp: Das optimale Vorgehen

1. Wie ist der energetische Zustand des Hauses/der Wohnung? Qualifizierte Energieberater erstellen ein Installierungs-/Sanierungskonzept.
2. Gibt es neben der KfW- und BAFA-Förderung noch regionale Möglichkeiten?
3. Förderanträge müssen vor Beginn der Baumaßnahmen gestellt worden.

 


Kann eine Gasheizung im Innenraum aufgestellt werden?

Grundsätzlich ist das möglich. Gasheizungen für den Innenraum sind flexible Wärmeerzeuger und kommen im Wintergarten, im Schrebergarten oder in der Wohnung zum Einsatz. Diese Geräte werden mit und ohne offene Flamme angeboten. Wichtig: Es sollte bei den Geräten auf anerkannte Prüfzeichen und auf ausreichend Lüftung geachtet werden.

Kann eine Gasheizung gefährlich werden?

Wird eine Gasheizung fachgerecht installiert und regelmäßig gewartet, ist sie nicht gefährlicher als andere Heizsysteme. Die gesetzlichen Anforderungen für Planung, Installation und Betrieb sorgen bei einer Gasheizung in geschlossenen Räumen für ein Höchstmaß an Sicherheit. Außerdem müssen Gasströmungswächter eingebaut werden, die einen übermäßig hohen Gasvolumenstrom registrieren und die Anlage dann schließen. Ein Gasheizungs-CO-Melder lässt sich in der Nähe der Heizung installieren. Es registriert Gase in der Luft und löst bei Bedarf einen schrillen Warnton aus.

Mit welchem Gas heizt die Gasheizung?

Gasheizungsananlagen können mit Erdgas, Flüssiggas und Biogas betrieben werden. Der meist genutzte Rohstoff ist Erdgas. Dieser fossile Energieträger wird über Pipelines und ein Versorgungsnetz in die Wohnung oder das Haus geliefert. Erdgas als Heizgas ist ungiftig und verbrennt, ohne Ruß oder Staub zu hinterlassen. Flüssiggas besteht überwiegend aus Butan und Propan, ist transportabel und besonders gut lagerbar. Sollte ein Erdgasanschluss nicht möglich sein, ist Flüssiggas eine gute Alternative. Biogas besteht aus Methan, stammt aus Biogasanlagen und kann in das Erdgasnetz eingespeist werden. Bei der Verbrennung wird nur soviel Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wie die ursprüngliche Pflanze gebunden hat.