Natürlich wärmespeichernd

Wer im Betonhaus sitzt, kann sich auf den Winter freuen

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - in unseren eigenen vier Wänden wollen wir uns das ganze Jahr über wohlfühlen. Im besten Falle verspricht das Haus Wärme und Schutz vor dicken Regenwolken in der kalten Jahreszeit, während es in den sonnigen Monaten zum kühlen und angenehmen Zufluchtsort wird. Denn nur wenn das Raumklima stimmt, können wir uns zu Hause ausruhen oder schöne Stunden mit den Liebsten verbringen. Die Realität sieht jedoch oftmals anders aus: kühle Räume im Januar und stickige Zimmer im August, obwohl regelmäßig geheizt und gelüftet wird. Verantwortlich für einen guten Wärmeschutz ist unter anderem der Baustoff, aus dem die Wände und die Decken hergestellt sind. Denn es gilt: je massiver das Material, desto besser der Wärmespeichereffekt. Dazu zählt etwa Beton. Er gehört zu den ältesten Baustoffen dieser Erde und hat seine lange Haltbarkeit schon mehrfach unter Beweis gestellt. Während diese Eigenschaft vor vielen Jahren sicher noch das ausschlaggebende Argument für seine Verwendung war, ist es heutzutage vor allem die Tatsache, dass Beton von Natur aus ein hervorragender Wärmespeicher ist. Besonders wenn es draußen kalt ist, kommt dieser Effekt den Bewohnern zugute. Denn die massiven Betonwände nehmen die kostbare Heizwärme auf, speichern sie, geben sie - in Zeiten, in denen nicht oder weniger geheizt wird, beispielsweise nachts - wieder an die Raumluft ab und halten das Klima somit stabil. Temperaturschwankungen werden genauso vermieden wie hohe Ausgaben für unnötige Heizenergieaufwendungen. Wer die Heizungsrohre beim Neubau zudem direkt in den massiven Wänden verlegen lässt, profitiert noch von einem weiteren Vorteil. Denn durch die Betonkernaktivierung nimmt der Baustoff die abstrahlende Wärme der Rohrleitungen auf und gibt diese - einem Kachelofen ähnlich - wieder an die Raumluft ab. Kalte Wände und hohe Heizkostenabrechnungen gehören damit der Vergangenheit an. Stattdessen sitzen Bewohner eines Betonhauses im Winter gemütlich im Warmen und freuen sich in den heißen Monaten über die umgekehrte Funktionsweise der Wärmespeicherkraft. Dann puffern die Wände die Sommerhitze in der Wand und verhindern ein zu starkes Aufheizen der Innenräume. Weitere Informationen unter www.beton.org.