Horizontalsperre gegen Nässe

Feuchte Mauern dauerhaft sanieren

Hohe Decken, Holzdielen, verspielte Erker und Stuckverzierungen an der Wand – daran denkt man, wenn von einem Altbau die Rede ist. Nicht zu vergessen der unnachahmliche Charme eines alten Gebäudes, der für ein ganz besonderes Wohngefühl sorgt. Bei aller Schwärmerei sollte man allerdings nicht vergessen, dass Bausubstanz und Mauerwerk im Laufe der Jahre und Jahrzehnte einiges durchmachen.
 
Feuchtigkeit ist einer der ärgsten und hartnäckigsten Feinde von Altbauten. Ignoriert man feuchte Stellen im Mauerwerk, gibt es früher oder später ein böses Erwachen. Damit auch Bewohner älterer Gebäude maximales Wohlbefinden genießen und sich lang an ihrer Immobilie erfreuen können, bietet eine Mauertrockenlegung die perfekte Lösung. Beispielsweise mit dem bewährten Chromnickelstahlverfahren, bei dem nicht rostende Platten durch das gesamte Mauerwerk eingebracht werden, sind große Erfolge möglich. Dabei bilden ineinander greifende Edelstahlplatten eine Horizontalsperre in der Mauer und sorgen für eine durchgehende dichte und dauerhafte Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Die umgebogenen Ränder der einzelnen Isolierplatten sind zudem schräg zugeschnitten und gewährleisten auf diese Art zusätzliche Stabilität, da freigesetzte Kräfte besser kompensiert werden.
 
Mit der Mauerwerkstrockenlegung wird die Ursache für feuchte Mauern umfassend bekämpft, sodass Putzschäden, Ausblühungen und Schimmelbefall endgültig der Vergangenheit angehören. Zudem können Energiekosten mit einer Horizontalsperre um bis zu 35 Prozent gesenkt werden, denn trockene Wände erlauben bessere Wärmedämmung und reduzieren Luftfeuchtigkeit. So hält angenehmes und wohngesundes Raumklima auch Einzug in Altbauten und nicht nur die Attraktivität, sondern auch der Wert der Immobilie steigt. Der Einbau der nachträglichen Horizontalsperre bringt keine bauwerksschädlichen Erschütterungen mit sich und eignet sich daher auch hervorragend für die Trockenlegung baudenkmalgeschützter Gebäude.