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Wasser – Quelle des Lebens

Das Trinkwasser in deutschen Haushalten ist so gesund wie nie

Wie das Umweltbundesamt (UBA) bestätigt, ist das Wasser, welches aus den Wasserhähnen der deutschen Haushalte fließt, wahrscheinlich das am intensivsten geprüfte Lebensmittel und bedarf keiner zusätzlichen Aufbereitung. Im letzten Trinkwasserbericht wurde dem Wasser aus dem Wasserhahn die Bewertung "sehr gut" verliehen. Die in diesem Bericht gesammelten Daten zeigen deutlich, dass knapp weniger als 100 Prozent der Proben des Trinkwassers die Grenzwerte für die biologischen und chemischen Parameter hinsichtlich der erforderlichen Qualität eingehalten haben. Der aktuelle Bericht wurde im Februar des Jahres 2015 vom Umweltbundesamt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit veröffentlicht. Sollten diese Grenzwerte in der Praxis überschritten werden, erfolgt üblicherweise eine Aufbereitung des betroffenen Wassers. Oder die Konsumenten bekommen entsprechende Informationen, was sie tun sollen. Der Verbraucherschutz hält Wasserfilter aus diesen Gründen nur in bestimmten Ausnahmefällen für erforderlich. Ein übergangsweiser Einsatz könnte dann empfehlenswert sein, wenn die Wasserrohre im betroffenen Haus bleihaltig sind. Laut der Aussage von Fachleuten ist das in Häusern älteren Datums besonders in einigen Regionen wie zum Beispiel in Nord- und Mitteldeutschland der Fall. So wird zum Beispiel das Metall Blei bereits in kleinster Dosis mit unterschiedlichen Erkrankungen und auch mit Verzögerungen der Entwicklung bei Minderjährigen in Verbindung gebracht. Wer annimmt, dass die Wasserleitungen im Haus bleihaltig sind, sollte mit einer Münze an den Leitungsrohren kratzen. Kommt eine silbrige Verfärbung hervor, hat man Leitungen aus Blei. Eine entsprechende Analyse des Wassers gibt Aufschluss, sollte das Wasser eventuell mit Blei kontaminiert sein. Die Trinkwasserverordnung der Bundesrepublik Deutschland schreibt verbindliche Grenzwerte für eine ganze Reihe von möglichen Stoffen vor, die im Wasser vorkommen können. Diese Stoffe sind deswegen dennoch im Wasser, allerdings in einer Konzentration, die unter den angeführten Grenzwerten liegt. Dabei sollten manche Stoffe gar nicht im Wasser vorhanden sein, beispielsweise Metalle wie Kupfer und Blei. Entsprechende weiterführende Informationen zu diesem Thema können Sie auf der auf quellnatura.de finden.