kopf-lp-sichtschutz.png

Terrassengestaltung – Lösungen für einen schönen Außenbereich

Die Terrasse wird im Sommer für viele Menschen zum Lieblingsplatz. Deswegen sollte der Außenbereich nach eigenen Wünschen gestaltet werden. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Das reicht vom Terrassenbelag über den Sonnen- und Sichtschutz bis hin zu umfassenden Pflegemaßnahmen für Möbel, Untergrund & Co.

 
 
 

1. Terrasse Bodenbeläge

Eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Terrasse spielt der richtige Bodenbelag. Hier können Bewohner aus einer Reihe von Materialien wählen, die gleichzeitig eine gewollte Diskrepanz zwischen Material und Aussehen verkörpern können – beispielsweise Steinböden in Holzoptik. Bei der Entscheidungsfindung stehen die Kriterien Optik, Haptik, funktionale Vorteile und individuelle Vorstellungen im Mittelpunkt. Dabei sollte natürlich auch immer bedacht werden, welcher Stil zum Haus und zum Grundstück passt. Bestenfalls ergänzen sich Innen- und Außenbereich.
 
Terrasse mit Boden aus Echtholz. (Kebony)
Terrasse mit Fliesen ausgestattet. (V&B Fliesen)
Pflasterklinker als Terrassenbelag. (Vandersanden)
 

1.1 Steinboden

Steinböden bestechen in erster Linie durch ihre Natürlichkeit bei einem gleichzeitig hohen Grad an Robustheit. Naturstein ist darüber hinaus sehr pflegeleicht und bei jeder Witterung trittsicher. Je nach Wunsch lassen sich im sogenannten Used-Look Risse, Maserungen oder ähnliches einarbeiten. Eine Besonderheit gibt es bspw. bei Steinböden, die eine Optik eines anderen Materials nachempfinden. Beliebt sind etwa Nachahmungen von Untergründen aus Holz. Da Holz je nach Qualität und Eigenschaften einen enormen Pflegeaufwand mit sich bringen kann und dennoch für viele optisch die erste Wahl sind, verbindet man hier die äußerlichen Vorzüge von Holz mit den funktionalen von Stein.
 
Terrasse mit Steinboden in Holzoptik. (Mahora)
 
 
 

1.2 Holzboden

Bei Terrassenböden aus Holz gibt es eine große Bandbreite in Sachen Qualität, Eigenschaften und Sorten. Grundsätzlich strahlt das Material Natürlichkeit, Wärme und ein spezielles Wesen aus. Hier sollte sich im Vorfeld informiert werden, welches Holzmaterial welchen „Charakter“ und welche Vorteile besitzt. So umgeht man einen sehr hohen Pflegeaufwand, um die Terrasse vor Vergrauen, Splitterung und anderen witterungsbedingten Einflüssen zu schützen. Dagegen gibt es bspw. Echtholzdielen, die nach einer speziellen Technologie so imprägniert werden, dass sie eine sehr lange Haltbarkeit und deutlich größere Robustheit aufweisen als herkömmliche Böden aus Holz.

 
Imprägnierter Echtholzboden für die Terrasse. (Kebony)
Natürliche Atmosphäre mit Terrassendielen aus Holz. (GD Holz)
Echtholz bringt Natürlichkeit auf die Terrasse. (Kebony)
 

1.3 BPC/WPC

BPC (Bamboo Plastic Composites) ist ein Bambus-Kunststoff-Verbundwerkstoff, aus dem Terrassenböden, aber auch andere Produkte im Außenbereich entstehen – ähnlich wie WPC (Wood Plastic Composites), bei dem Holz statt Bambus verwendet wird. Diese nach spezieller Art hergestellte Verbindung aus Technik und Natur ist eine Besonderheit. BPC und WPC sind sehr robust, pflegeleicht, barfußfreundlich sowie farb- und formstabil. Zudem weisen sie eine gute Ökobilanz auf, da sie aus schnell nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Optisch kommt BPC Bambus natürlich sehr nahe, wobei unterschiedliche Farben und Oberflächen realisierbar sind.
 
BPC vereint die Vorteile von Holz und Kunststoff. (Osmo)
WPC als Terrassenbelag. (HolzLand)
BPC ist ein pflegeleichtes Material. (Osmo)
 
Der robuste Terrassenuntergrund eignet sich auch in Poolnähe. (HolzLand)
BPC ist barfußfreundlich, da es nicht splittert. (Osmo)
WPC ist ein Verbundwerkstoff. (HolzLand)
 

1.4 Fliesen/Keramische Platten

Fliesen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. Ob im ursprünglichen Fliesen-, Holz- oder Naturstein-Look, in unterschiedlichsten Farben oder haptischen Strukturen – eine individuelle Terrassengestaltung mit dem keramischen Material ist möglich. Farbechtheit, Lichtbeständigkeit und robuste sowie langlebige Eigenschaften werden Fliesen genauso nachgewiesen wie die Resistenz gegen verschiedenste Witterungen. Die Besonderheit an Fliesen für den Außenbereich ist, dass je nach Produkt eine Symbiose mit der Gestaltung des Innenraums möglich ist, denn manche Kollektionen sind für beide Bereiche geeignet. Das macht eine Art schwellenlosen Übergang von Wohnraum zu Terrasse realisierbar.
 
Schwellenloser Übergang vom Wohnraum auf die Terrasse mit Fliesen. (V&B Fliesen)
Keramischer Bodenbelag für die Terrasse. (Eurobaustoff)
Fliesen in Eichenholz-Optik auf der Terrasse. (V&B Fliesen)
 
Harmonisches Erscheinungsbild mit Keramischen Fliesen. (Keramik Orion)
Fliesen auf der Dachterrasse. (V&B Fliesen)
Keramischer Bodenbelag inspiriert von einer Vulkanlandschaft. (Keramik Orion)
 

1.5 Betonboden

Beton ist eine Mischung aus Zement, Sand, Kies und Wasser und damit ein natürliches Material als Bodenbelag auf der Terrasse. Ein großes Plus von Beton seit jeher ist die extreme Belastbarkeit, mit der eine entsprechend lange Lebensdauer einhergeht. Gestalterisch bietet das Material eine große Bandbreite. Das beginnt bei der Frage, ob Pflastersteine oder Platten (z. B. im XXL-Format) aus Beton gewünscht sind bis hin zu unterschiedlichen Farben. Durch Beimischung witterungsbeständiger Pigmente oder Edelsplitt können auch ganz individuelle Farbgebungen erreicht werden. Und auch verschiedene Oberflächenbeschaffenheiten, Formen, Muster, Formate und Optiken anderer Materialien lassen sich durch das zuschneidbare Material verwirklichen.

Terrassenboden aus Beton in Holzoptik. (KOLL)
Betonplatten in rustikaler Optik. (InformationsZentrum Beton)
Beton-Platten im XXL-Format. (KOLL)
 

1.6 Pflasterklinker/Pflastersteine

Seit Jahrtausenden bereits bewährt, sind Pflasterklinker bzw. Pflastersteine nach wie vor ein beliebtes Material zur Gestaltung der Terrasse. Dabei sind die gebrannten Steine in unzähligen lebendigen Farbtönen, -mixturen oder optischen Besonderheiten erhältlich. Verlegemuster der unterschiedlichen Dekore ermöglichen eine ganz besonders individuelle Gestaltung des Außenbereichs. Dabei besticht das natürliche Produkt dadurch, dass es lichtecht, überdurchschnittlich robust und widerstandsfähig ist. Frost, Salz- oder Säureeinwirkung und Verschmutzung machen ihnen nichts aus. Zudem „altern sie in Würde“, wodurch sie mit den Jahren eine charakterstarke Patina erhalten.

Mit Pflasterklinkern lassen sich spezielle Muster realisieren. (Vandersanden)
Pflastersteine sind ein natürlicher Terrassenuntergrund. (braun-steine)
Rustikale Terrassengestaltung mit Pflasterklinkern. (Vandersanden)
 
Pflasterklinker können für eine rustikale Gestaltung der Terrasse sorgen. (AG Pflasterklinker)
Pflasterklinker als robustes Material. (Vandersanden)
Pflasterklinker lassen eine individiuelle Terrassengestaltung zu. (AG Pflasterklinker)
 
 
 

2. Sonnenschutz für die Terrasse

Ein ausgiebiger Aufenthalt auf der eigenen Terrasse gehört nicht nur im Sommer zu den Highlights. Wichtig ist dabei, stets vor Wind, Wetter und natürlich der Sonne geschützt zu sein. Hochwertiger Sonnenschutz ist hier der Schlüssel. Denn er schützt die Bewohner nicht nur, sondern lässt gleichzeitig dennoch eine Menge Licht zu. Dafür gibt es im Außenbereich die unterschiedlichsten Lösungen wie sich die Bewohner auf der Terrasse schützen lassen. Sei es von einer statischen Überdachung, Sonnensegel, Sonnenschirm oder Markise. Jede von Ihnen hat unterschiedliche Eigenschaften und lassen sich mit praktischem Zubehör ergänzen.
 
 
Lamellendach für die Terrasse. (Allwetterdach ESCO)
Markise mit Gelenkarmen. (markilux)
Sonnensegel. (Soliday)
 

2.1 Terrassendach/Pergola

Zur Gattung der Terrassendächer gehören auch Pergolen, die früher vor allem in südlichen Gefilden eher als Laubengänge bekannt sind. Solche Überdachungen können freistehend oder ans Haus angegliedert sein. Unterschiede gibt es bei der Art der Beschattung. Lamellendächer sind beispielsweise eine flexible Möglichkeit. Dadurch lässt sich je nach Sonnenstand oder Regenwahrscheinlichkeit Licht durchlassen oder Nässe abhalten.
 
Überdachung auf einer Dachterrasse. (Renson)
Pergola mit verstellbaren Lamellen. (Hella)
Terrassenüberdachung mit Glasdach. (Gutta)
 
Bei einigen Modellen können die Lamellen zusätzlich komplett eingefahren werden. Eine andere Lösung sind Terrassendächer mit textilem Sonnenschutz. Diese Screens oder Tücher sind fest gespannt und können bei Bedarf ein- und ausgefahren werden. Was moderne Terrassenüberdachungen vereint, ist ihre Robustheit. Egal ob Lamellen, Screens oder andere Varianten – sie alle trotzen nicht nur Sonne und Regen, sondern auch großen Windstärken. Und selbst im Winter ist der Aufenthalt auf der Terrasse möglich. Dazu lassen sich z. B. Zusatz-Features wie Heizung, LED-Beleuchtung und Soundsystem integrieren. Auch Seitenelemente wie Screens u.a. schützen die Bewohner und sichern einen nahezu wetterresistenten Außenaufenthalt.
 
Terrassenüberdachung mit großem Lichteinfall. (Allwetterdach ESCO)
Mit einer Überdachung und Seitenelementen wird die Terrasse zum Wintergarten. (KuPro)
Hochwertige Terrassenüberdachung mit Extras. (Renson)
 
Terrassenüberdachungen können unterschiedliche ausgestattet werden. (Leeb)
Komplette Überdachung einer großen Terrasse. (Allwetterdach ESCO)
Ein nach individuellen Vorstellungen realisiertes Terrassendach. (Sunparadise)
 

2.2 Sonnensegel

Sonnensegel sind hinsichtlich des Quadratmeterpreises preiswerter als etwa Markisen oder andere Lösungen. Dabei lassen sie sich individuell auf den jeweiligen Außenbereich anpassen und können diesen auch großflächig beschatten. Je nach Ausstattung lässt sich das Segel manuell hissen oder per Knopfdruck bedienen. Zeitgemäße Sonnensegel-Systeme verfügen über flexible Montagemöglichkeiten: Ob freistehend auf vier Edelstahlmasten oder direkt am Haus angebracht.
 
Knalligfarbenes Sonnensegel. (Soliday)
Licht- und Schattenspiel dank Seilspann-Sonnensegel. (easy2shade)
Ein Sonnensegel mit großer Fläche. (Soliday)
 
Eine weitere Variante des Sonnensegels ermöglicht es, eine bestehende Pergola im Garten oder auf der Terrasse zu einem mobilen Sonnendach mit Seitenvorhängen umzugestalten. Das sogenannte „Seilspann-Sonnensegel“, ein Lamellendach mit textiler Beschattung, lässt sich mittels Seilzug manuell oder auch vollautomatisch öffnen und schließen. Die Stoffe hochwertiger Sonnensegel schützen effektiv vor UV-Strahlen und sind zudem regenfest.
 
Seilspann-Sonnensegel auf der Terrasse. (easy2shade)
Ein Sonnensegel schützt auch den Wohnraum vor Überhitzung. (Soliday)
Loungebereich unter einem Sonnensegel. (Soliday)
 

2.3 Sonnenschirm

Ein Sonnenschirm ist ein flexibler Sonnenschutz. Moderne Modelle lassen sich in unterschiedlichen Positionen ausrichten, höhen- und tiefenverstellen, schrägstellen und individuell verschieben sowie auch bis zu 360 Grad drehen. Dabei können sie auch die Funktion eines Sichtschutzes einnehmen. Vor allem Pendelschirme sind eine bevorzugte Wahl, bedeuten diese doch größtmögliche Einsatzvielfalt. Mittlerweile können mit Sonnenschirmen auch große Flächen abgedeckt werden. So stehen Großschirme mit bis zu 350 Zentimetern Durchmesser oder rechteckige Modelle mit bis zu 260x350 Zentimetern zur Auswahl.
 
Pendelschirm mit Aluminiumgestell. (doppler)
Sonnenschirm mit rechteckigem Schirmdach für große Flächen. (doppler)
Pendelschirm deckt wahlweise die Terrasse oder die direkte Umgebung ab. (KNIRPS)
 
Moderne Sonnenschirme haben flexible Einstellungsmöglichkeiten. (doppler)
 
 
 

2.4 Markise

Markisen sind in der Regel direkt ans Haus angebracht und in unterschiedlichsten Modellen und Varianten erhältlich. Eine der gängigsten Formen ist die Gelenkarmmarkise, mit der auch große Flächen stabil abgedeckt werden. Sie lässt sich hervorragend unter einem Vordach oder aber an einer Wand, einer Decke oder an einem Balkon montieren. Bei Nichtgebrauch wird sie einfach per Knopfdruck oder manuell eingefahren, sodass sie sich dezent „zurückzieht“. Bei einer Kassettenmarkise wird das Markisengewebe im eingefahrenen Zustand innerhalb einer an der Wand montierten Kassette vor Wind und Wetter geschützt.
 
Gelenkarmmarkise mit sonnig-gelbem Stoff. (markilux)
Kombination aus Aufdachmarkise mit Seitenmarkisen. (markilux)
Designmarkise auf der Terrasse. (markilux)
 
Eine andere Variante ist etwa die Aufglasmarkise, die bspw. einen Wintergarten beschattet. Ihre Besonderheit ist, dass sie oberhalb der Dachebene – also über dem Glasdach – angebracht wird. Dadurch wird eine Überhitzung des Raums verhindert, da die Hitze das Glasdach gar nicht erst erreicht. Ist Kunden dagegen der Wetterschutz wichtiger, bietet sich eine Unterglasmarkise an. Es gibt darüber hinaus weitere Modelle für die Terrassenbeschattung wie etwa die Seilspannmarkise, bei der zwei Stahlseile die sogenannte Wolkenbahn aufziehen bzw. wieder zusammenschieben, und die Pergolamarkise, die sich in schmalen seitlichen Führungsschienen bis zu sechs Meter ausfahren lässt. Auch unterschiedliche Markisentypen lassen sich mit praktischem Zubehör in Sachen Licht, Wärme und Sound ausstatten.
 
LEDs sorgen für stimmungsvolle Atmosphäre unter der Markise. (markilux)
Abendstimmung unter einer Gelenkarmmarkise. (markilux)
Pergolamarkise auf der Terrasse. (markilux)
 
Sogenannte Wintergartenmarkise mit stabilen Stützen. (markilux)
Unterglasmarkise auf einer großen Fläche. (markilux)
Große Pergolamarkise wirft weiträumig Schatten. (markilux)
 
 
 

3. Pflegemaßnahmen auf der Terrasse

Wer seine Terrasse nach individuellen Wünschen gestaltet hat, der möchte, dass diese Optik dauerhaft so bleibt. Doch nach einiger Zeit kann es notwendig werden, den Außenbereich zu pflegen und damit einer Frischzellenkur zu unterziehen. Mit effektiven Maßnahmen und Produkten erstrahlen Boden, Möbel & Co. wieder in neuem Glanz – und sind ganz neu vor Wind und Wetter geschützt. Und auch wer sich für eine Sanierung der Terrasse entschieden hat, kann auch wichtige „Helferlein“ zurückgreifen.
 
So sieht eine gepflegte Holzterrasse aus. (Osmo)
Fliesen verschönern die Terrasse – brauchen ab und an auch Pflege. (Tile of Spain)
Terrassenmöbel pflegen und ihnem damit neuen Glanz verleihen. (Alpina)
 

3.1 Pflege von Terrassenböden aus Holz

Holz ist ein natürliches Material, das regelmäßige Pflege benötigt. So können z. B. ein langer Winter oder Wetterkapriolen mit Regen, Sturm und Hagel dem natürlichen Wertstoff zusetzen. Eine Mischung aus Vergrauung, Grünbelag und sonstigem Schmutz kann die Folge sein. Heutzutage gibt es verschiedene Lösungen, mit denen Holzböden auf der Terrasse wieder frisch aussehen und geschützt sind.
 
Eine Holzterrasse nach effektiver Pflege. (Osmo)
So groß sind die Unterschiede vor und nach der Pflege einer Holzterrasse. (Alpina)
Holz auf Terrassen braucht regelmäßige Pflege. (Bona)
 
Wichtig ist, die richtige Reihenfolge der Maßnahme zu beachten: Zunächst sollte der Boden gründlich gereinigt werden – hierfür gibt es Mittel, die besonders schonend zu Holz sind. Anschließend kann bspw. ein Entgrauer zum Einsatz kommen, der dem Untergrund wieder eine gesunde Farbe beschert. Ein spezielles Öl schützt das Holz dann dauerhaft vor Witterungseinflüssen. Eine andere Möglichkeit, die Terrasse erstrahlen zu lassen, bieten holzschonende Systeme mit Walzbürsten und hochkonzentrierten, biologisch abbaubaren Reinigungsemulsionen. Vermieden werden sollte auf jeden Fall der Einsatz eines Hochdruckreinigers oder einer Schleifmaschine.
 
Pflege einer Terrasse mit Holzboden. (Bona)
So groß sind die Unterschiede vor und nach der Pflege einer Holzterrasse. (Osmo)
In Sachen Pflege von Holzterrassen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. (Osmo)
 

3.2 Pflege von Steinböden & Fliesen auf der Terrasse

Trotz großer Robustheit gehen an Steinböden oder Fliesen witterungsbedingte Einflüsse nicht vorüber. Effektive Pflegemaßnahmen helfen, die Spuren wieder zu beseitigen – das gilt auch für Grünbelag und Algen. Dazu gibt es eine Reihe von hochwertigen Lösungen auf dem Markt. Eine ist bspw. die Kombination aus einem speziell auf Steinmaterialien abgestimmten Reiniger und einer Plattenversiegelung. Erstgenannter sorgt für eine kraftvolle Grundreinigung, Letztgenannter dafür, dass die neue Frische langfristig vorhält. Alternativ dazu bietet sich die Anwendung mit einer Einscheibmaschine mit speziellen Bürsten, die die Außenfläche sanft, aber porentief reinigt.
 
Ein schön gepflegter Steinboden im Garten. (Mellerud)
Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigt den Unterschied in Sachen Pflege von Steinboden. (Finalit)
Spezielle Entferner von Grünbelag und Algen werden mit Wasser verdünnt aufgetragen. (Mellerud)
 

3.3 Pflege der Terrassenmöbel

Terrassenmöbel sind in den sonnigen Monaten des Jahres nahezu im täglichen Gebrauch. Umso wichtiger, dass sie für die Saison fit gemacht werden. Das heißt, die optimale Zeit für Pflege- und Schutzmaßnahmen ist nach dem Winter, pünktlich zum Frühjahrsputz. Vor allem Holzmöbel sind vergleichsweise pflegeintensiv. Dabei wird – per Pinsel, Bürste oder Rolle – nicht nur effektiv Schmutz, sondern gleichzeitig auch Pilz- und Algenbefall entfernt. Anschließend sollte ein Schutzanstrich aufgetragen werden. Das kann je nach Produkt ein spezielles Öl oder ein Lack sein.
 
Nach dem Winter gilt es, die Gartenmöbel zu pflegen. (Leinos)
Gut geflegte Bank aus Holz auf der Terrasse. (Remmers)
Umweltfreundliche Pflegemittel sorgen für neuen Glanz auf Holzoberflächen. (Mellerud)
 
Eine weitere Maßnahme kann sein, dass alte Möbel mit Schmirgelpapier abgeschliffen werden, um anschließend mit einer Lasur oder wetterfester Farbe dem Möbelstück den neuen Anstrich zu verleihen. Bei Möbeln aus Metall ist vor allem Rost ein Problem. Zur Beseitigung und anschließender Verschönerung benötigt man Drahtbürste, Hammer, Anti-Rost-Metallschutzlack, Malervlies, Handfeger sowie Seifenlauge und Schwamm.
 
In wenigen Handgriffen erstrahlen alte Metall-Terrassenmöbel in neuem Glanz. (Alpina)
Ein frisch gefplegter und geschützter Holztisch auf der Terrasse. (Mellerud)
Leicht anwendbares Öl für Terrassenmöbel aus Holz. (Remmers)