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Wohnfläche vergrößern mit einer Dachgaube

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wohnfläche eines Gebäudes zu vergrößern. Die Installation einer Dachgaube ist eine davon, und im Vergleich zu Alternativen wie einem Anbau ist sie womöglich auch die einfachste. Aber welche Dachgauben gibt es überhaupt und wie beeinflussen diese die Wohnfläche? Gibt es neben der Wohnflächenvergrößerung noch weitere Vorteile?

 

Was sind Dachgauben und welche Vorteile haben sie?

 

Eine Dachgaube ist eine Konstruktion, die auf einem geneigten Dach aufgebaut wird. Sie dient einerseits dazu, den Wohnraum zu erweitern; andererseits fördert sie aber auch die Belichtung und Belüftung eines Raumes. Hinzu kommt, dass, anders als bei einem schräg eingebauten Fenster, auf dessen Glasfläche die Sonnenstrahlen nahezu senkrecht auftreffen, die horizontal verbauten Fenster einer Dachgaube dem gleichsam naturgemäß vorbeugen und somit zur Kühlung eines Raumes beitragen. Dachgauben werden zwischen der Dachtraufe und dem Dachfirst installiert und haben keine Verbindung zur Außenwand eines Gebäudes. Insofern sind Dachgauben nicht mit einem sogenannten Zwerchhaus zu verwechseln. Auch hier handelt es sich zwar um eine Art Dachaufbau, allerdings schließt der Giebel des Zwerchhauses direkt mit der Hauswand ab, baut also konstruktiv darauf auf.

 

Im Idealfall sollte man bereits vor dem Bau eines Gebäudes über den Einbau einer Dachgaube entscheiden. Zwar ist ein nachträglicher Einbau prinzipiell auch möglich; jedoch hängt es dann im konkreten Fall von den statischen Voraussetzungen eines Gebäudes ab, ob dies auch tatsächlich durchgeführt werden kann. Zudem ist eine Zustimmung seitens des zuständigen Bauamtes vonnöten. Je nach Baurecht des jeweiligen Bundeslandes ist entweder eine Baugenehmigung zu beantragen oder ein sogenanntes Kenntnisgabeverfahren zu durchlaufen.

 

Als nachträglich eingebaute Wohnraumerweiterungen sind Dachgauben derzeit recht beliebt. Schließlich ist ihre Montage vergleichsweise einfach und kostengünstig durchzuführen. Fertiggauben können beispielsweise bereits für 3.000 bis 4.000 Euro erstanden werden. Fledermausgauben sind etwas aufwendiger und kosten um die 5.000 Euro. Sogenannte Flachdachgauben bekommt man dagegen bereits für unter 3.000 Euro. Damit sind wir auch schon bei der nächsten zentralen Frage: Welche Formen von Dachgauben gibt es überhaupt?

 

Eine Idee, verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung

 

Die wohl bekannteste Form einer Dachgaube ist die sogenannte Spitzgaube. Diese wird auch als Dreiecksgaube bezeichnet, da sie aus zwei gegeneinander gelehnten Flächen besteht, also ein Dreieck bildet. Entsprechend wirken sich die Schrägflächen etwas einschränkend auf den Wohnbereich aus, und die relativ kleine Glasfläche lässt etwas weniger Licht durch als Fensterfronten anderer Gaubenformen. Sehr ähnlich ist auch die Giebel- oder Satteldachgaube aufgebaut. Gleichwohl trägt sie etwas mehr zum Wohnraum bei, denn sie verfügt über kleine Gaubenwangen, weshalb die Seitenschrägen nicht so einschränkend wirken. Auch die Walmdachgaube ist den beiden zuvor genannten Typen ähnlich. Sie unterscheidet sich allein dadurch, dass nicht nur ihre Seitenteile abgeschrägt sind, sondern auch ihre Stirn – deshalb die Bezeichnung »Walmdach«. Dadurch kommt es allerdings auch zu kleineren Raumeinbußen. Schon etwas mehr Platz bieten sodann die Schlepp- und Flachdachgauben. Bei den ersteren ist das Dach nur leicht nach vorne geneigt, bei den letzteren ist es ganz flach. Auch die Fensterfronten fallen entsprechend größer aus als bei den bereits aufgelisteten Gaubenformen, sodass eine gute Belichtung des Raumes gewährleistet ist. Noch mehr Raum bieten schließlich Trapez-, Rund- sowie Fledermausgauben. Die erstgenannten vor allem aufgrund ihrer nach außen ausgestellten Gaubenwangen; die letzteren durch die runde bzw. nach oben gewölbte Form ihrer Dächer.

 

Wer über die Installation einer Dachgaube nachdenkt, sollte sich in jedem Fall von Experten beraten lassen. Denn die Wahl einer Gaubenform ist, wie gezeigt, nicht bloß eine Frage des Geschmacks und Bedarfs, sondern vor allem der Statik und der baurechtlichen Bestimmungen.