prefa_links.jpg
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Logoclic
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Markilux
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Osmo
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Schanz
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
TILE OF SPAIN
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Viessmann
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
VILLEROY & BOCH
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
ALLKAUF HAUS
Bauen.
Wohnen.
Einrichten.
Ideen und Lösungen
für Ihr Zuhause.
Hausgeld

Wofür steht der Begriff?

Besitzer von Häusern in einer Wohnanlage oder von Wohnungen in einer Eigentümerwohngemeinschaft nutzen in der Regel gemeinsam verschiedene Einrichtungen. Dies können unter anderem Spielplätze, Grünanlagen, Aufzüge, Waschküchen und Fahrradkeller sein. Eigentümer verfügen über Rechte, darunter die Nutzung der Gemeinschaftsbereiche, und Pflichten wie die anteilige Zahlung von Betriebs-, Unterhalts- sowie Instandhaltungskosten. Diese sind unter der Bezeichnung Hausgeld zusammengefasst.

Verwendungszweck des Hausgeldes

Nach dem sogenannten Solidaritätsprinzip haben alle Haus- und Wohnungsbesitzer in einer Gemeinschaftsanlage die Lasten zusammen zu tragen. Allgemeine Kosten können beispielsweise für die Abfallentsorgung, Gartenpflege, Treppenhausreinigung den Hausstrom, Telekommunikationseinrichtungen und den professionellen Hausmeisterservice anfallen. Letzterer wird in vielen Wohnanlagen und Eigentümerwohngemeinschaften eingesetzt. Er gilt als Schaltzentrale, in der alle Fäden zusammenlaufen. Darüber hinaus erledigt er kleinere Reparaturen oftmals selbst und koordiniert Handwerker, Wartungstermine, Grünpflege und Gebäudereinigung.

Außerdem werden Verwaltungs- und Wohngebäudeversicherungskosten sowie Bankkontoführungsgebühren auf das Hausgeld umgelegt. Je luxuriöser die Anlage, desto höher ist der jeweilige Anteil der Eigentümer. Der monatliche Betrag ist im Wirtschaftsplan der Wohnungs- oder Hausgemeinschaft durch die Eigentümerversammlung festgeschrieben. Oft wird ein Teil des Hausgeldes für eventuell anfallende Instandhaltungskosten in der Zukunft, zum Beispiel für das Dach oder die Heizung, als Rücklage bei Seite gelegt. In der Jahresabrechnung der Wohngemeinschaft ist diese gesondert aufzuführen.

Hausgeldhöhe

Jährlich wird vom Verwalter ein Wirtschaftsplan für das Gemeinschaftseigentum aufgestellt. Dieser dient als Berechnungsgrundlage für das Hausgeld. Der Wohnungs- oder Hauseigentümer ist zur Zahlung seines Anteils verpflichtet, auch wenn die Wohnung nicht bewohnt ist. Kosten, die sich nach dem Verbrauch berechnen, können jedoch bei der Jahresschlussabrechnung zurückerstattet werden. Wie hoch der Betrag ist, liegt im Ermessen der WEG. Allerdings dürfen bei zurückliegender Bezugsfertigkeit von weniger als 22 Jahren höchstens 7,10 Euro, darüber hinausgehenden Zeiträumen höchstens 9 Euro und bei mindestens 32 Jahren höchstens 11,50 Euro pro Quadratmeter angesetzt werden. Bei Vorhandensein eines Aufzuges liegen die Werte um einen Euro/Quadratmeter höher.