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Parkettboden

So verlegt man ihn richtig!

Parkett ist ein beliebter Bodenbelag, der durch seine natürliche Schönheit und Langlebigkeit überzeugt. Doch bevor man sich daran macht, das Parkett zu verlegen, sollte man sich mit den einzelnen Schritten vertraut machen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Eine fachgerechte Verlegung ist nicht nur wichtig für die Ästhetik, sondern auch für die Haltbarkeit des Bodens. In diesem Artikel erläutern wir, wie man herausfindet wie viel Parkett man benötigt und welche Materialien und Werkzeuge essenziell sind.

Zudem erklären wir in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man Parkett richtig verlegt, um den eigenen Wohnraum in eine gemütliche und stilvolle Umgebung zu verwandeln.

Wie finde ich heraus, wie viel Parkett ich benötige?

Um herauszufinden, wie viel Parkett benötigt wird, um einen Raum zu verlegen, gibt es einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Zunächst sollte die Größe des Raumes gemessen werden, um die Fläche zu bestimmen, auf der man das Parkett verlegen will. Hierbei ist es wichtig, auch Nischen, Ecken und unregelmäßige Wände mit einzubeziehen.

Dann sollte die Breite und Länge der einzelnen Parkettplanken gemessen werden, um die benötigte Anzahl der Planken zu ermitteln. Es ist ratsam, hierbei etwas großzügiger zu rechnen, um Verschnitt und eventuelle Fehler bei der Verlegung zu berücksichtigen.

Zusätzlich muss beachtet werden, ob das Parkett in einem bestimmten Muster verlegt werden soll, was Auswirkungen auf die benötigte Menge haben kann. Auch die gewählte Verlegetechnik – wie beispielsweise die Verwendung von Friesen oder Sockelleisten – kann Einfluss auf die benötigte Menge haben.

Um die exakte Menge an Parkett zu berechnen, empfiehlt es sich, einen Fachmann zu konsultieren oder einen Online-Rechner zu nutzen, der auf Basis der gemessenen Daten und individuellen Vorgaben eine genaue Menge an Parkett ermittelt.

Welches Material und Werkzeug benötige ich?

Um Parkett zu verlegen, benötigt man verschiedene Materialien und Werkzeuge. Die wichtigsten Materialien und Werkzeuge sind im Folgenden aufgelistet:

Materialien:

  • Parkett (in der gewünschten Menge und Ausführung)
  • Dampfbremse (zur Verlegung auf Estrich oder Beton)
  • Trittschalldämmung (zur Schalldämmung und Entkopplung)
  • Parkettkleber (falls man das Parkett vollflächig verklebt)
  • Parkettunterlage (falls man das Parkett schwimmend verlegt)
  • Abschluss- und Übergangsleisten (zur Abdeckung der Übergänge)

Werkzeuge:

  • Zollstock oder Meterstab
  • Bleistift
  • Handsäge oder elektrische Stichsäge (zur Anpassung der Parkettplanken)
  • Hammer und Meißel (zur Demontage von vorhandenen Fußbodenbelägen)
  • Schlagholz (zur schonenden Verbindung der Parkettreihen)
  • Zugeisen (zur Ausrichtung der Parkettreihen)
  • Gummihammer (zur korrekten Einpassung der Parkettplanken)
  • Cutter-Messer (zum Zuschnitt von Dampfbremse und Trittschalldämmung)
  • eventuell eine Parkettschleifmaschine (zur Nachbearbeitung der Parkettfläche)

Je nach Umfang des Projekts und individuellen Vorlieben kann die Liste noch um weitere Materialien und Werkzeuge ergänzt werden. Es ist auch möglich, bestimmte Werkzeuge zu mieten oder auszuleihen, um Kosten zu sparen.

Parkett verlegen in 7 Schritten: So geht’s

Das Verlegen von Parkett ist eine anspruchsvolle und zeitaufwendige Aufgabe, die einiges an Fachwissen und Sorgfalt erfordert. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte des Parkettverlegens ausführlich beschrieben.

Schritt 1: Vorbereitung des Untergrunds
Bevor mit dem Verlegen des Parketts begonnen werden kann, muss der Untergrund vorbereitet werden. Hierbei ist es wichtig, dass der Untergrund sauber, eben, trocken und frei von Unebenheiten und Rissen ist. Falls notwendig, müssen alte Fußbodenbeläge entfernt werden.

Auf einem Estrich- oder Betonboden sollte eine Dampfbremse ausgelegt werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Eine Dampfbremse ist eine spezielle Folie, die unter dem Parkett verlegt wird und verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Untergrund in das Parkett eindringen kann.

Schritt 2: Verlegen der Trittschalldämmung

Eine Trittschalldämmung wird verlegt, um eine Schalldämmung und Entkopplung zwischen dem Parkett und dem Untergrund zu gewährleisten. Die Trittschalldämmung wird in Bahnen ausgelegt und kann mit einem Cutter-Messer zugeschnitten werden.

Es gibt verschiedene Arten von Trittschalldämmungen, die je nach Art des Untergrunds und der gewünschten Dämmwirkung gewählt werden können. Trittschalldämmungen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie beispielsweise aus Polyurethan (PU), Polyethylen (PE) oder Kork.

Schritt 3: Verlegen des Parketts

Es gibt zwei Möglichkeiten, Parkett zu verlegen: vollflächig verkleben oder schwimmend verlegen. Beim vollflächigen Verkleben wird der Parkettkleber auf dem Untergrund aufgetragen und das Parkett wird darauf verlegt. Beim schwimmenden Verlegen wird das Parkett auf einer Parkettunterlage ausgelegt, die wiederum auf der Trittschalldämmung liegt.

Schwimmend verlegtes Parkett wird nicht fest mit dem Untergrund verbunden, sondern liegt lediglich auf der Trittschalldämmung und der Parkettunterlage. Beim schwimmenden Verlegen kann das Parkett bei Bedarf später leichter ausgetauscht werden, da es nicht vollflächig verklebt ist.

Schritt 4: Anpassung der Parkettplanken

Je nach Raumform und Parkettmuster müssen die Parkettplanken in Länge und Breite zugeschnitten werden. Hierzu wird die exakte Länge der benötigten Parkettplatte mit einem Zollstock oder Meterstab gemessen und dann mit einer Handsäge oder elektrischen Stichsäge zugeschnitten. Es ist wichtig, dass die Parkettplanken exakt zugeschnitten werden, damit später keine unschönen Lücken oder Überstände entstehen.

Schritt 5: Verbindung der Parkettreihen

Die Parkettplanken werden in Reihen verlegt und müssen miteinander verbunden werden. Hierzu wird eine Reihe in die andere eingefügt und mit einem Schlagholz sanft und schonend miteinander verbunden.
Das Zugeisen wird dann eingesetzt, um die Parkettreihen zusammenzuziehen und eine feste Verbindung zu schaffen.

Anschließend wird die nächste Parkettreihe verlegt und ebenfalls mit der vorherigen Reihe verbunden. Es ist wichtig, dass die Verbindungen der Parkettreihen sauber und exakt sind, um eine ebene und ästhetisch ansprechende Oberfläche zu schaffen.

Schritt 6: Abschlussarbeiten

Nach dem Verlegen des Parketts müssen noch einige Abschlussarbeiten durchgeführt werden. Hierzu gehört das Verlegen von Sockelleisten oder -blenden, um unschöne Lücken zwischen Wand und Parkett zu verdecken.

Die Sockelleisten oder -blenden werden mit speziellen Clips an der Wand befestigt, um ein einfaches Anbringen und Entfernen zu ermöglichen. Außerdem müssen eventuelle Fugen oder Ritzen zwischen den Parkettreihen mit einem speziellen Fugenfüller verschlossen werden. Der Fugenfüller wird in die Fugen gedrückt und mit einem Spachtel glattgestrichen.

Schritt 7: Pflege des Parketts

Nach dem Verlegen des Parketts ist es wichtig, das Parkett regelmäßig zu pflegen, um seine Schönheit und Haltbarkeit zu erhalten. Hierzu gehört das regelmäßige Reinigen des Parketts mit einem Staubsauger oder Besen sowie das Wischen mit einem speziellen Parkettreiniger.
Das Parkett sollte zudem vor Kratzern und Verschmutzungen geschützt werden, indem beispielsweise Filzgleiter unter Möbeln angebracht werden und scharfe Gegenstände vermieden werden.

Fazit

Eine fachgerechte Verlegung von Parkett erfordert Sorgfalt, Geduld und Fachwissen, um ein hochwertiges und langlebiges Ergebnis zu erzielen.
Durch eine gründliche Vorbereitung, das richtige Werkzeug und die Umsetzung der einzelnen Schritte kann jeder, der sich die Zeit nimmt, erfolgreich Parkett verlegen. Mit regelmäßiger Pflege und Wartung wird das Parkett viele Jahre lang ein natürlicher Blickfang in Ihrem Zuhause sein.