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Alte Raufasertapete:

Möglichkeiten, um tapezierte Wände aufzuhübschen

Von wegen nicht mehr zeitgemäß: Raufasertapeten zählen noch immer zu den beliebtesten Wandgestaltungsmitteln der Deutschen. Aus gutem Grund, denn sie geben Wänden Struktur und sind heutzutage in den verschiedensten Designs verfügbar, sodass sie zu jedem Wohnstil passen. Weil sie relativ widerstandsfähig sind, halten sie einige Jahre bis Jahrzehnte. Abhängig von der Belastung zeigt allerdings auch die beste Tapete mit der Zeit Abnutzungserscheinungen. Wenn die Raufasertapete langsam alt aussieht, gibt es glücklicherweise verschiedene Wege, um sie wieder aufzuhübschen.

Tapetenart mit vielen Vorteilen: So leicht lassen sich Raufasertapeten reparieren und streichen

Raufasertapeten sind eine Sonderform der klassischen Papiertapete. Zwischen ihren Papierschichten stecken Holzspäne, was ihnen Struktur verleiht und ihre Widerstandsfähigkeit erhöht. Im Vergleich zu anderen Tapetenarten haben sie einige Vorteile. Neben den geringen Anschaffungskosten zählen hierzu beispielsweise die Umweltfreundlichkeit und die einfache Verarbeitung. Am leichtesten lassen sich dabei Vlies-Raufasertapeten anbringen, die als Sonderform die Vorteile von Vlies- und Papiertapeten vereinen. Doch nicht nur beim Tapezieren sind Raufaser-Modelle mit Vorzügen verbunden. Wer seine Wände damit tapeziert, profitiert auf lange Sicht von

  • Strukturierung, die je nach Körnung der Tapete mehr oder weniger auffällig ist.
  • hoher Schmutzresistenz, wobei kleine Makel auf Raufasertapeten fast unsichtbar bleiben.
  • positiven Veränderungen des Raumklimas.
  • Überstreichbarkeit, ohne dass die Struktur unter den Malerarbeiten leidet.
  • guter Reparierbarkeit bei Rissen oder abgelösten Bahnen.

Die letzten beiden Vorteile deuten es schon an: Wenn Raufasertapeten Verfärbungen und Abnutzungserscheinungen zeigen oder man sich an ihnen sattgesehen hat, muss man sie nicht zwingend von der Wand entfernen. Auch aufhübschen lassen sich die Wandbeläge mit wenig Aufwand. Im Detail geht man dabei folgendermaßen vor:

Schäden in der Raufasertapete: Wie man sie am besten ausbessert

Schnell ist es passiert: Beim Umstellen der Möbel ist man gegen die Wand gestoßen und schon zeigen sich Risse oder ausgerissene Stellen in der Raufasertapete. Ein großes Problem ist das Szenario gerade bei dieser Tapetenart nicht, weil sich auf den Wänden selbst größere Schäden relativ einfach ausbessern lassen. Die Art des Schadens entscheidet dabei über die Vorgehensweise.

Wie man eine gelöste oder gerissene Raufasertapete wieder befestigt

In der Regel lösen sich Raufasertapeten besonders oft an der Naht, weil die Klebermenge hier geringer ist als auf der restlichen Tapete. Das ist ärgerlich, aber kann durch Zusammenkleben in kürzester Zeit behoben werden. Nämlich mit einer konventionellen Dispersions- oder Latexfarbe in der Nuance der Wand. Die Naht wird zur Reparatur vorsichtig angehoben, wobei man mit einem Pinsel die Tapetenunterseite und die darunter liegende Wand mit Farbe bestreicht. Anschließend wird die Tapete wieder gegen die Wand gedrückt und mit dem Pinsel am Stoß verfestigt. Wenn sich auf der Fläche der Raufasertapete Risse zeigen, geht man zur Reparatur im Grunde genauso vor. Dabei kann es passieren, dass der Riss beim Reparaturvorgang größer wird. Nach dem letzten Schritt sollte das Problem aber behoben sein.

 

 

Was man bei fehlenden Tapeten-Stücken tut

Auch für vollständig fehlende Tapetenstücke gibt es eine Lösung. An welcher Stelle die Lücke liegt, ist dabei egal. Statt die gesamte Wand neu zu tapezieren, besorgt man sich eine Rolle der Tapete und schneidet ein hinsichtlich der Größe und Form passendes Stück ab. Kleinere Stücke lassen sich mit Farbe an die leere Stelle kleben. Bei größeren Stücken nutzt man lieber Tapetenkleister. In beiden Fällen sollte man nach der Reparatur die Trockenzeit beachten, wobei anschließend die Konturen mit dem Finger nachgefahren werden. Flusen an den Rändern sollten sich dadurch lösen. Der letzte Schritt ist ein neuer Anstrich in der Farbe der restlichen Wand.

 

 

Verfärbungen der Raufasertapete: Wie man ihnen an den Kragen geht

Obwohl es seine Zeit dauert, werden auch auf Raufasertapeten irgendwann Verfärbungen sichtbar. Spätestens dann brauchen sie einen neuen Anstrich – am besten mit Dispersionsfarbe. Alternativ dazu eignen sich auch Kalk- und Lehmfarben auf der tapezierten Fläche. Grundsätzlich sind der Anstrich und dessen regelmäßige Erneuerung beim Tapezieren mit Raufasertapeten vorgesehen. Denn die Wandbekleidung mit der Tapetenart soll nur dem Schutz der Wände und der Strukturgebung dienen. Beim Streichen geht man prinzipiell genauso vor wie auf Wänden ohne Tapete. Allerdings ist es auf tapezierten Flächen umso wichtiger, dass der Pinsel oder Malerroller nicht vor Farbe tropft. Vor dem Farbauftrag sollte das Werkzeug gut abgestreift werden, damit die Raufasertapete nicht zu nass wird. Sonst könnte sie sich an Stellen mit wenig Kleister ablösen. Wie viele Anstriche eine tapezierte Wand verträgt, hängt unter anderem von der Tapetenstärke ab. Zweilagige Raufasertapeten lassen sich demzufolge nicht so oft überstreichen wie dreilagige Modelle. Abzuraten ist übrigens von einem punktuellen Anstrich. Das heißt, dass nicht nur Stellen mit extremen Verfärbungen gestrichen werden sollten. Wenn schon ein neuer Anstrich, dann lieber für die ganze Wand. Andernfalls neigen die verschiedenen Nuancen der neuen und alten Farbe dazu, auf ungute Weise aufzufallen.

Abschluss-Tipp zum Aufhübschen von Raufasertapeten
Im Durchschnitt lohnen Ausbesserungs- und Streicharbeiten im Hinblick auf Raufasertapeten alle fünf Jahre. Wer den tapezierten Wänden ohnehin einen neuen Anstrich verpasst, muss dabei nicht unbedingt wieder zum alten Farbton greifen. Wie wäre es beispielsweise mit Effektfarben oder einem Streifendesign?