Moderne VHF-Systeme für Neubau und Bestand verbinden Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und flexible Gestaltung
Die Anforderungen an modernes Bauen verändern sich grundlegend. Gefragt sind Lösungen, die langlebig, flexibel, wirtschaftlich und ressourcenschonend sind, ohne dabei Komfort oder Gestaltung außer Acht zu lassen. Gleichzeitig werden Wohnraum und v. a. bebaubare Flächen vielerorts zu Mangelware. Deshalb rücken Bestandsgebäude stärker in den Fokus, da sie meist gute Voraussetzungen für energetische Optimierungen und zeitgemäße Wohnkonzepte bieten. So können bspw. Aufstockung, Nachverdichtung oder hybrides Bauen – also die Verbindung unterschiedlicher Bauweisen und Materialien – Strategien zur Bewältigung der hohen Nachfrage liefern. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Fassade, da sie nicht nur die Optik eines Gebäudes, sondern auch dessen Energieeffizienz und Wohnklima beeinflusst.
Vorteile von VHF-Systemem
Für ihre Umsetzung bietet sich der Einsatz einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade (VHF) mit ZF Zierer an. Dank des cleveren Systemaufbaus lassen sich Bestandsgebäude effizient sanieren, erweitern und gestalterisch aufwerten. So können Zierer Fassaden ihre Stärken z. B. bei Aufstockungen ausspielen, da das geringe Gewicht der glasfaserverstärkten Kunststoffelemente (GFK) selbst auf statisch sensiblen Bestandsbauten eine einfache Montage ermöglicht. Zierer Fassaden punkten aber auch im Fertighausbau. Ihre hohe Passgenauigkeit und die unkomplizierte Verarbeitung passen perfekt zu den Anforderungen industrieller Vorfertigung, die die Bauzeiten spürbar verkürzt. Gleichzeitig überzeugt GFK durch Langlebigkeit, einen geringen Wartungsaufwand, Farbstabilität und Beständigkeit – Qualitäten, die sowohl bei Sanierung als auch im Neubau gefragt sind.
Clevere Konstruktion
Da bei VHF-Systemen Dämmschicht und Fassadenbekleidung konstruktiv voneinander getrennt sind, bleibt zudem das Mauerwerk dauerhaft trocken und ein ausgeglichenes Raumklima entsteht. Ebenfalls überzeugend: Bei Vollverkleidung sind Energieeinsparungen von bis zu 50 % zu erwarten. Damit trägt jede Zierer Fassade aktiv zu mehr Wirtschaftlichkeit, zur CO₂-Reduktion und zum Klimaschutz bei. Und apropos Klimaschutz: Die Komponenten der VHF lassen sich nach ihrer Nutzungszeit sortenrein trennen, recyceln oder weiterverwerten. Nicht zuletzt ermöglichen verschiedene Formate, Farben und Oberflächenstrukturen von Putz bis Klinker eine hohe gestalterische Freiheit.