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Wärmepumpen im Winter effizient

Moderne Systeme heizen auch an kalten Tagen zuverlässig und klimafreundlich

Selten war die Frage nach dem richtigen Heizsystem so präsent wie heute. Wer über eine Wärmepumpe nachdenkt, stößt dabei häufig auf eine Frage: Funktioniert die Technik auch dann zuverlässig, wenn draußen Minusgrade herrschen? Gerade bei Luft-Wasser-Wärmepumpen besteht mitunter die Sorge, dass ihre Leistung an frostigen Wintertagen nicht ausreicht oder der Strombedarf stark steigt.

Wärmepumpen arbeiten auch im Winter zuverlässig
Dabei sind moderne Geräte darauf ausgelegt, auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Wärme aus der Außenluft zu nutzen. Mit sinkender Außentemperatur verändern sich allerdings Heizleistung und Effizienz. Deshalb kommt es darauf an, die Wärmepumpe passend zur Heizlast des Hauses, zur Wärmeverteilung und zu den benötigten Vorlauftemperaturen auszulegen. Bei niedrigen Außentemperaturen oder höheren Vorlauftemperaturen kann der Strombedarf zeitweise steigen. Unterstützung kann eine Photovoltaikanlage bieten, wenn eigener Solarstrom zum benötigten Zeitpunkt zur Verfügung steht. Gerade im Gebäudebestand bietet sich außerdem die Kombination der Wärmepumpe mit einem vorhandenen Wärmeerzeuger an. Bei einem solchen bivalenten System wird ein Umschaltpunkt festgelegt, ab dem bspw. ein Gasbrennwertkessel die Wärmepumpe ergänzt oder die Wärmeerzeugung übernimmt.

Wärmepumpe bei Eis und Schnee richtig pflegen
Wichtig für einen zuverlässigen Winterbetrieb sind neben der passenden Dimensionierung auch die richtige Aufstellung und regelmäßige Wartung. Moderne Wärmepumpen verfügen über einen Abtaubetrieb, dennoch sollten die Luftwege rund um das Außengerät möglichst frei von Schnee und Eis bleiben. Wer sich über passende Lösungen informieren möchte, findet bei Austria Email verschiedene Monoblock-Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Nennleistungen von 8 bis 16 kW, die sich je nach Modell für Neubau oder Sanierung eignen. Dabei ist ein Betrieb bei Außentemperaturen von bis zu -20 Grad Celsius möglich. Der Kältekreislauf befindet sich komplett in der Außeneinheit; zum Einsatz kommen Kältemittel mit niedrigem GWP-Wert. Die Modelle lassen sich je nach Ausführung sowohl in bivalente Systeme als auch in Anlagen mit Photovoltaik einbinden. Ein Koaxialwärmetauscher ist zudem konstruktiv darauf ausgelegt, das Risiko eines Einfrierens des Kondensators während des Abtaubetriebs zu reduzieren.