Energiesparen

Heizungsanlage optimieren lassen

(epr) Wasserknappheit in Afrika, Missernten in Indien, Gletscherschmelze in Grönland – bis vor ein paar Jahren schienen der Klimawandel und seine Folgen ganz weit weg zu sein. Das hat sich geändert: Auch hierzulande treten immer häufiger Wetterextreme wie Hitzewellen, Überschwemmungen oder Orkane auf, die große Schäden anrichten und Mensch und Tier in Gefahr bringen. Höchste Zeit also, umzudenken und rücksichtsvoller mit der Natur und ihren Ressourcen umzugehen!

Sämtliche Heizungskomponenten überprüfen lassen

Wer etwas für den Klimaschutz tun möchte, fängt damit am besten gleich in den eigenen vier Wänden an. Gut zu wissen: Nicht unverzichtbare Elektrogeräte wie Lampe, Laptop und Co sind für den hohen Energieverbrauch privater Haushalte verantwortlich, sondern Heizung und Warmwasserbereitung – beides schlägt mit rund 85 Prozent des Gesamtenergiebedarfs zu Buche. Warum also nicht genau hier ansetzen und sofort starten? Der VDMA Fachverband Armaturen empfiehlt beispielsweise, sämtliche Komponenten der Heizungsanlage von einem Fachmann überprüfen und notwendige Reparaturen und Einstellungen vornehmen zu lassen – für maximale Heizleistung bei minimalem Energieverbrauch. Beim hydraulischen Abgleich etwa erhält jeder Heizkörper genau die Menge an Heizwasser, die systembedingt erforderlich ist, um Wärme ausreichend und zügig transportieren zu können.

Wohnklima, Geldbeutel und Umwelt profitieren

Das Wohnklima verbessert sich spürbar und auch Geldbeutel und Umwelt freuen sich, wenn weniger Energie verbraucht wird. Ebenfalls sinnvoll: der Thermostatwechsel. Denn nur moderne Regler sind in der Lage, selbsttätig die Raumtemperatur zu überwachen. Dank der hocheffizienten Regeltechnik lässt sich der energetische Aufwand merklich reduzieren, schließlich fließt nur so viel Heizwasser durch die Heizkörper, wie gerade benötigt wird. Die finanzielle Belastung ist vergleichsweise gering – schon nach rund zwei Jahren hat sich der Thermostatwechsel amortisiert. Heißer Tipp für kühle Rechner: Der Bund fördert neben neuen Thermostatventilen in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich auch den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag.

Frau mit Sparschwein, VDMA
Neue Thermostatventile werden in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich vom Bund gefördert. (Foto: epr/VDMA Armaturen/iStock.com/AndreyPopov)