Fenster & Türen - Funktionen und Eigenschaften

Fenster & Türen - Funktionen und Eigenschaften

Fenster und Türen stellen die Schnittpunkte eines Gebäudes zur Außenwelt dar. Während in den vergangenen Jahrhunderten diese Schnittstellen aufgrund fehlender Techniken und Materialien hinsichtlich ihrer Funktionalität recht beschränkt waren, zeigen sich moderne Fenster und Türen in einem breit aufgestellten Funktionsumfang. Die ursprüngliche Funktion, der Schutz vor Witterungseinflüssen und speziell bei Türen auch die Sicherheit der Hausbewohner hat sich enorm verstärkt. Fenster dienten nur dem Schutz vor Kälte oder Regen, zusätzliche Sicherheit erfolgte durch die Anbringung von Gittern oder Fensterläden. Dabei waren sowohl Türen wie Fenster bis in das 20.Jahrhundert hinein so einfach konstruiert wie der Rest des übrigen Gebäudes auch, wodurch ein heute sehr wichtiger Faktor praktisch keine Relevanz hatte. Die Einsparung von Wärmeenergie. Welche Punkte sind bei modernen Fenstern und Türen wichtig? ? Wärmeisolation ? Sicherheit ? Design ? Funktionen Der Wärmeisolation wird heute bei Fenstern und Haustüren besondere Aufmerksamkeit gewidmet. So werden inzwischen Fenster hergestellt, die über eine Dreifachverglasung verfügen, in deren Zwischenräume Edelgase eingefüllt werden, die eine Ausleitung von Wärmeenergie einerseits verhindern und gleichzeitig die Wärmeeinstrahlung durch Sonnenstrahlen begünstigen. Auch die üblicherweise in Kunststoff, Holz oder Aluminium ausgeführten Rahmen und Flügel besitzen eine den Materialien angepasste Isolation, die die Entstehung von Kältebrücken verhindern. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Nutzung von Gummi- oder Kautschukprofilen zur Abdichtung. Haustüren beinhalten meist nicht die Funktion der Durchsicht, woraus sich in Bezug auf die Isolation andere Komponenten nutzen lassen, die eine noch bessere Wärmerückhaltung besitzen. So werden Haustüren beispielsweise in der Sandwichtechnik ausgeführt und die dabei entstehenden Hohlräume ausgeschäumt. Diese Maßnahmen finden in den letzten Jahren verstärkt unter dem Eindruck der EnEV statt, die bei Neubauten und bei Renovierungen bestimmte Wärmewerte vorschreibt. In Bezug auf die Sicherheit bilden gerade Fenster nach wie vor die größten Schwachstellen, da Glas leicht zu zerstören ist. Allerdings bestehen hierzu eine ganze Reihe weiterer Zusatzeinrichtungen, die einen Einbruch erschweren. Dazu gehören spezielle Beschläge sowie Schließvorrichtungen, die ein einfaches Aufhebeln verhindern. Auch Rollläden mit Sicherungen oder abschließbare Fenstergriffe zählen zum Sicherheitsrepertoire genauso wie Glasbruchmelder als Teil einer Alarmanlage. An Haustüren sind es meist die Türscharniere und das Schloss, die als Schwachstelle von Einbrechern erkannt werden. Hier helfen wiederum verstärkte Beschläge und zusätzliche Schließpunkte, die ein Aufhebeln erschweren. Auch das Türblatt selbst genau wie der Rahmen kann aus härteren und damit schwerer aufzudrückenden Materialien gefertigt werden. Das Design der Türen und Fenster bezüglich Farben und Formen erhielt in den letzten Jahren eine erhebliche Erweiterung. Neue Bearbeitungstechniken sowohl für Kunststoff wie auch für Holz und Aluminium erlauben den Hausbesitzern eine Auswahl unter einem riesigen Sortiment zu treffen. Die passende Haustür für das Eigenheim zu finden kann, bei solch einer großen Auswahl, auch mal viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Funktionalität der Türen und Fenster, ob nun in einem Neubau oder zum nachträglichen Einbau aufgrund einer Renovierung, abhängig vom jeweils erforderlichen oder gewünschten Zweck ist. So können etwa Fenster mit Doppelflügeln ausgeführt sein, eine Kippstellung ermöglichen oder sogar mit einer automatischen Schließvorrichtung versehen werden.