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Tormodelle

Das passende Tor für die Garage

Mit einem Tor kann die Garage das Auto vor Niederschlägen sowie Feuchtigkeit bewahren und mit einem guten Verschluss wird Einbruchschutz ermöglicht. Nur zur Garagenöffnung muss es passen. Welche Torarten aber gibt es und welche sind wann geeignet? Dazu im Folgenden mehr.

Schwingtor

Schwingtore öffnen nach oben und schwingen nach außen auf. Für diese Torart sollte bei der Montage und bei der Nutzung der in den Anleitungen beschriebene Schwenkradius eingeplant werden. Das Torblatt ist in sich starr und wird über Hebelarme bewegt, an denen die Federn zum Gewichtsausgleich angebracht sind. Am oberen Ende befinden sich links und rechts die Laufrollenhalter mit Laufrollen.

In die horizontale Torendlage führen die vertikal zur Decke ausgerichteten Laufschienen das Torblatt über die montierten Laufrollen.

  • nach oben öffnend
  • schwingt nach außen, Platz vor der Garage muss vorhanden sein
  • günstig in der Anschaffung, meist genutzte Torart
  • bei Schaden muss das Torblatt komplett ausgetauscht werden
  • Garagentorantrieb möglich, Deckenmontage

Kipptor

Obwohl Kipptore oftmals Schwingtore genannt werden, gibt es Unterschiede zwischen den beiden Torarten. In der Praxis ist dies am kaum wahrnehmbaren Schwenkradius zu erkennen. Während das Torblatt beim Schwingtor deutlich über die Garagenöffnung hinausragt, schwenkt das Kipptor minimal bzw. bei Montage hinter der Öffnung gar nicht aus. Diese Torart findet häufig bei Sammelgaragen seine Anwendung.

  • nach oben öffnend
  • geringer Schwenkradius im Vergleich zum Schwingtor
  • bei Schaden muss Torblatt komplett ausgetauscht werden
  • Garagentorantrieb möglich, Deckenmontage

Flügeltor

Flügeltore öffnen wie jede Standard-Tür, die nach außen gedreht wird. (Bildergalerie mit vielen Beispielen) Entsprechend Freiraum sollte vor der Garagenöffnung bei der Einfahrt einberechnet werden. Jeder Flügel besteht aus einem starren Torblatt, das durch die angebrachten Türbänder bewegt wird. Diese können je nach Ausführung in unterschiedlichen Varianten ausgeführt sein. Gängig sind beispielsweise zwei- oder dreiteilige Aufsatzbänder. Mit verdeckt liegenden Bändern lassen sich diese optional auch vollkommen unsichtbar integrieren. Die Anzahl der Türbänder richtet sich nach dem Gewicht des Torflügels. Zusätzliche Bänder sind in der Regel optional lieferbar.

  • öffnet drehend nach außen, Platz vor der Garage muss einberechnet werden
  • die älteste Torart, mit entsprechend nostalgischem Charme
  • einflügelig oder zweiflügelig
  • bei Schaden muss Torfügel komplett ausgetauscht werden
  • Garagentorantrieb mit Flügeltorbeschlag möglich, Deckenmontage

Rolltor

Vor allem im Industriebereich sind diese, senkrecht nach oben öffnenden, Tore bekannt. Das aus Lamellen bestehende Torblatt wird beim Öffnungsvorgang nach und nach über eine Wickelwelle aufgewickelt. Diese befindet sich in einem oben angebrachten Rollladenkasten (Konsole) und zieht die Lamellen mit hinein. Das Torblatt, auch Panzer genannt, verschwindet also aus den Augen des Betrachters. Rolltore sind platzsparende Einrichtungen, da vor und hinter der Garagenöffnung kein Platzverlust entsteht. Die seitlich angebrachten Führungsschienen sorgen dafür, dass der Panzer gerade nach oben fährt. Für den Gewichtsausgleich sorgt beim Rolltor ein Mehrfach-Federpaket mit Drahtseilen, das ein Abstürzen des Torblattes in jeder Position verhindert. Zudem wird dadurch der Antrieb beim Öffnen und Schließen unterstützt und die Mechanik geschont.

  • öffnet senkrecht nach oben
  • im Gewerbe und in der Industrie häufig im Gebrauch
  • bei Schaden Austausch einzelner Lamellen möglich
  • Garagentorantrieb möglich (Rohrmotor), Montage an der Wickelwelle

Sektionaltor

Sektionaltore können nach oben öffnen oder seitlich an der Wand entlang gleiten.

Sie finden insbesondere auf dem Privatgelände ihre Verwendung, obgleich sie auch in der Industrie vorkommen. Alle Sektionaltore bestehen aus einzelnen Torgliedern (Sektionen/Lamellen), die zusammen das Torblatt bilden. Die Höhe und Anzahl der einzelnen Sektionen ist dabei abhängig von der Torhöhe, um eine gleichmäßige Aufteilung und stimmige Gesamtansicht zu erreichen. Die einzelnen Lamellen werden über Scharniere miteinander verbunden. Über seitlich angebrachte Laufrollen werden die Sektionen horizontal und vertikal in den Laufschienen bewegt.

Zum Laufschienen-System gehören ein Führungsbogen und ein Laufschienenbogen. Beim nach oben öffnenden Sektionaltor sind die Bögen auch oben angebracht. Sie sorgen dafür, dass die Sektionen in die horizontale Lage fahren können. Die Torendlage Tor-Auf ist erreicht, wenn das Torblatt parallel zur Decke zum Stehen kommt. Auch bei Sektionaltoren dienen Federn dem Gewichtsausgleich. Je nach Tormodell sind entweder Zugfedern oder Torsionsfedern angebracht. Beim Zugfedersystem sind die Federn rechts und links an der Seite der Zarge vertikal ausgerichtet, während beim Torsionsfedersystem die Federn oben an der Zarge horizontal montiert sind.

  • öffnet senkrecht nach oben
  • auch Modelle seitlich öffnend (Seitensektionaltor) verfügbar
  • bei Schaden können Sektionen einzeln ausgetauscht werden
  • im Privatbereich sowie im Gewerbe und in der Industrie im Einsatz
  • Garagentorantrieb möglich, Deckenmontage (nach oben öffnend) oder Seitenmontage (seitlich öffnend)

Fazit

Die Wahl für das passende Garagentor richtet sich im Allgemeinen nach dem Platzbedarf vor und hinter der Garagenöffnung sowie nach der Einbausituation. Nach außen öffnende bzw. in der Garagenöffnung montierte Tore sind bei schwierigen Einbaubedingungen weniger gut geeignet als Tore, die sich hinter der Laibung montieren und öffnen lassen. Schwierige Einbaubedingungen sind zum Beispiel runde oder ungleichmäßig geformte Garagenöffnungen. Roll- und Sektionaltore werden hinter der Laibung angebracht und öffnen senkrecht nach oben, sodass die Gestaltung der Garagenöffnung weniger eine Bedeutung hat. Hingegen muss bei den nach außen öffnenden Schwing- und Kipptoren sowie bei Flügeltoren die Gestaltung der Öffnung vollständig berücksichtigt werden.

Des Weiteren entscheidet der Komfort darüber, welche Torart passend erscheint. Ein Garagentorantrieb wird heutzutage für jedes Tor angeboten. Die Standardantriebe sind solche für Schwing-, Kipp- und Sektionaltore, die an der Decke angebracht werden. Mit einem speziellen Flügeltorbeschlag lassen sich mit einem solchen Antrieb auch Flügeltore elektrisch bedienen. Für Rolltore gibt es die Rohrmotoren, die an der Wickelwelle montiert werden.

Darüber hinaus lassen sich Tore mit einer Schlupftür ausstatten. Diese ermöglicht den Zugang in die Garage, ohne dass das komplette Tor dafür geöffnet werden muss.

In puncto Einbruchschutz schneiden grundsätzlich elektrisch betriebene Tore am besten ab, denn der Antrieb schließt das Tor nicht nur, sondern verschließt es. Das bedeutet, in der Torendlage Tor-Zu blockiert der Antrieb den Zugang. Die gängigen Torverschlüsse wie Verschlussstangen (Schwingtor) oder Schloss mit Zylinder (alle Torarten) dienen statt als einzige nun als zusätzliche Schutzmaßnahme. Das Tor ist somit doppelt gesichert. Zu beachten ist jedoch, dass zusätzliche Verschlusspunkte manuell geöffnet und verschlossen werden müssen, da dieses nicht durch den Antrieb erfolgen kann.