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Altersgerechtes Wohnen

Mit zunehmendem Alter nehmen die körperlichen Beschwerden zu. Der Körper baut ab – ein ganz normaler Prozess. Auch unvorhergesehene plötzliche Erkrankungen wie ein Infarkt führen zu Einschränkungen. Doch was, wenn diese zu groß werden? In manchen Fällen ist der Umzug in ein Pflege- oder Seniorenheim unumgänglich, da diese exakt an die Bedürfnisse von körperlich eingeschränkten Senioren angepasst sind. Kann die betroffene Person jedoch ihren Alltag weitgehend allein meistern, aber scheitert dies lediglich an den Wohnraumverhältnissen, kann sie ihr Zuhause altersgerecht umbauen lassen.

Abhängig von der Einschränkung fallen mehr oder weniger Maßnahmen an. Es ist jedoch empfehlenswert, für alle Eventualitäten vorauszudenken, damit der/die betroffene Senior/in möglichst lange im eigenen Zuhause bleiben kann. Bei Neubauten bietet es sich an, bereits in der Planungsphase über das Später nachzudenken. Das heißt nicht, dass ein neues Haus schon altersgerecht gebaut werden muss. Aber unkomplizierte Umbauoptionen mitbedenken, kann später einiges an Aufwand und Kosten sparen.

Rechtliche Fragen

Wer in einem Eigenheim wohnt oder eine Wohnung besitzt, hat es beim Umbau etwas leichter. In Mietobjekten dagegen muss vor jedem Umbau der Vermieter um Erlaubnis gebeten werden. Stimmt er einem Umbau nicht zu, gibt es in gewissem Umfang Möglichkeiten, die Zustimmung laut § 554a Bürgerliches Gesetzbuch einzufordern. Dies wird im richterlichen Ermessen entschieden, nachdem die Interessen aller beteiligten Seiten gegeneinander abgewogen wurden.

Eingang

Bereits der Zutritt vieler Wohnungen und Häuser stellt das erste Hindernis dar. Stufen, fehlende Aufzüge, Schotterbelag und Ähnliches werden zum Hindernis, wenn der Bewegungsapparat oder die Sicht nicht mehr uneingeschränkt funktionieren. Wenn möglich, sollten Eingänge stufen- und schwellenlos erreichbar sein und der Untergrund glatt und auch bei Regen nicht rutschig sein. Wichtig ist auch, dass der Eingangsbereich gut ausgeleuchtet ist und Klingelschild sowie Hausnummer von der Straße aus gut sichtbar ist. Das erleichtert Rettungsdiensten im Notfall die Suche nach der richtigen Adresse.

Badezimmer

Das Badezimmer ist essenziell in jedem Zuhause. Entsprechend notwendig ist hier eine altersgerechte Anpassung. Eine umfassende Planungshilfe für ein altersgerechtes Badezimmer finden Sie hier. Die Badewanne oder gar auch die hohe Duschwanne sind für Senioren oder andere körperlich eingeschränkte Personen eine große Hürde. Es gibt die Möglichkeit, an der Badewanne einen Wannenlift einzubauen. Mittlerweile existieren auch Badewannen mit einer Tür. Duschen sollten bodeneben und ohne Schwelle erreichbar sein. Der Einbau von Griffen in Dusche, Wanne, neben der Toilette sowie am Waschbecken ist ebenfalls nicht verkehrt. Hängt das WC für ein bequemes Aufstehen zu niedrig, sollte der Sitz erhöht werden. Eine rutschsichere Ausstattung sowie ausreichend Bewegungsfläche, insofern ein Rollstuhl oder Rollator benötigt wird, sind ebenfalls in der Planung zu beachten. Achten Sie bei Badezimmerschränken darauf, dass alle Fächer gut erreichbar sind.

Küche

Ebenso wie im Bad, müssen auch in der Küche diverse Regalfächer gut erreichbar sein, sodass keine Leiter oder kein Tritt notwendig ist. Für Rollstuhlfahrer müssen zudem die Arbeitsflächen sowie der Herd so angepasst werden, dass alles im Sitzen erledigt werden kann und genügend Beinfreiheit vorhanden ist. Senioren, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind, wissen es ebenso zu schätzen, wenn genügend Haltemöglichkeiten angebracht sind.

Wohn- und Schlafräume

Spezielle Seniorenbetten haben eine Höhe, die das Hinsetzen und Aufstehen deutlich erleichtern. In Wohnräumen sind gern Teppichböden ausgelegt. Sie stellen allerdings eine große Sturzgefahr dar und sollten nach Möglichkeit entfernt werden, um ein altersgerechtes Wohnen zu gewährleisten. Mit dem Gehstock, Rollator oder einem Rollstuhl ist es einfacher, sich auf glatten (nicht rutschigen!) Böden fortzubewegen.

Finanzierung

Der sicherlich wichtigste Aspekt bei der Planung für ein altersgerechtes Wohnen ist die Finanzierung. Egal ob wenige oder viele Maßnahmen anfallen, Menschen, die pflegebedürftig sind und von der Pflegekasse eine entsprechende Einstufung erhalten haben, können Zuschüsse für den Umbau beantragen. Die Kasse übernimmt bis zu 4.000 Euro. Wer nicht offiziell pflegebedürftig ist, wendet sich für eine Finanzierung an die KfW.