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Sanieren: selber machen spart Geld
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Die Preise für Immobilien in Deutschland steigen. Nicht nur in Ballungsgebieten rund um die Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München, auch in dünn besiedelten Regionen ziehen die Immobilienpreise an. Gleiches Bild bei den Kosten für Baugrundstücke: Steigende Quadratmeterpreise machen den Kauf von Bauland für das Eigenheim für viele Menschen unerschwinglich.


Nicht neu bauen, sondern Bestand kaufen und selbst Hand anlegen. Mit der Sanierung einer bestehenden Immobilie in Eigenregie ist der Traum von den eigenen vier Wänden realisierbar. Mit geübten Händen, ein wenig handwerklichem Geschick und Profiwerkzeug, das man bei einem Baumaschinenverleih mieten kann, gelingt die Do-it-yourself-Hausrenovierung.


Sanierung braucht Zeit


Ist der Kaufvertrag für das Eigenheim unterschrieben, sollen auch möglichst schnell neue Möbel mit Stil für eine heimische Atmosphäre sorgen. Besser gestern als heute soll die Einweihungsfeier stattfinden. Bis die Sektkorken beim Einzug knallen, wird bei der Sanierung in Eigenregie noch einige Zeit vergehen. Frisch gebackene Hausbesitzer sind gut beraten, ausreichend Zeit für die Umbauarbeiten einzuplanen.


Für Planung, Baumaschinen mieten, das Beschaffen der benötigten Arbeitsmaterialien und die eigentliche Arbeit an sich wird fast immer zu wenig Zeit kalkuliert. Die Zeitplanung richtet sich nach den zeitlichen Freiheiten des Hausbesitzers. Geht er selbst noch einer Arbeit in Vollbeschäftigung nach, bleibt wenig Zeit für die Sanierung. Vollzeit arbeiten ist unattraktiv, bei der Do-it-yourself-Hausrenovierung zudem der größte Zeitfresser. Rund 1.800 Stunden arbeitet ein Arbeitnehmer mit einer Vollzeitstelle pro Jahr. Für die Sanierung sind realistisch betrachtet je nach Größe des Hauses zwischen 1.000 und 1.500 Stunden aufzuwenden. Das entspricht mindestens einer 25-Stunden-Woche - und würde ein Jahr für die Sanierung in Anspruch nehmen.


Unterstützung anmelden


Deutlich schneller geht die Bausanierung mit Geräten von Baumaschinenverleih und der Unterstützung von Freunden und Bekannten. Helfende Hände aus dem Freundes- und Familienkreis sind eine kostengünstige und wirksame Unterstützung bei der Sanierung. Idealerweise verfügen die helfenden Hände über Know-how im Handwerk. Aber auch ohne Fachwissen können sie helfen beim Material beschaffen, Baumaschinen mieten oder der Planung.


Foto: pixabay.com

Jede Hilfe auf der eigenen Baustelle ist bei der anerkannten Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft anzumelden. Nach § 192 SGB VII sind alle Bauherren und Bauherrinnen in Deutschland verpflichtet, der Baugenossenschaft Auskunft zu erteilen und ein privates Bauvorhaben anzumelden. Darunter fallen unter anderem:

• die Auskunft, welche Fachfirmen auf der Baustelle tätig sind

• die Auskunft, welche Arbeiten nicht von Fachfirmen übernommen werden

• die Mitteilung, welche Privatpersonen auf der Baustelle helfen


Die Anmeldungen und Auskünfte müssen stets binnen einer Woche bei der Baugenossenschaft vorliegen. Alle angemeldeten Helfer genießen einen vollen Unfallschutz und sind - auch unbezahlt - über die Baugenossenschaft abgesichert.


Selber machen - mit Plan


Mit gemieteten Baumaschinen können auch umfangreiche Arbeiten auf der eigenen Baustelle selbst durchgeführt werden. Ganz ohne Fachwissen sollten die Arbeiten bei der Do-it-yourself-Hausrenovierung nicht durchgeführt werden. Eine fachliche Beratung vor der Durchführung schützt vor großen Fehlern und finanziellen Schäden.


Bestimmte Arbeiten sind zudem ausschließlich von Fachfirmen durchzuführen. Dazu zählen alle Arbeiten an den sanitären Einrichtungen sowie an der Elektroanlage der Immobilie. Zu groß sind die Gefahren, dass der Traum vom eigenen Zuhause durch einen katastrophalen Wasserschaden oder einen Brand aufgrund eines Kurzschlusses in der Elektrik zerplatzt. Für fehlerhaft durchgeführte Arbeiten übernimmt keine Versicherung die Folgekosten.

 

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