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Heizen, Lüften, Dämmen: Gutes Raumklima und Kosteneinsparungen im Winter
© istock.com/Lise Gagne

Gereizte Atemwege, Schimmel an den Wänden und trotzdem eine zu hohe Heizungsrechnung? Das sind alles Hinweise auf ein falsches Heiz- und Lüftungsverhalten und gleichzeitig eine mangelhafte Wärmedämmung des Hauses.


Wärmedämmung der meisten Häuser ungenügend


Die meisten Häuser in Deutschland sind nicht ausreichend wärmegedämmt. Über Fassade, Dach, Keller, Fenster und Türen verliert das Haus Unmengen an Wärme. Bei unsanierten Altbauten geht die Dämmung gegen Null, neuere Gebäude verfügen zumeist über eine teilweise Dämmung, die oft jedoch nicht fachgerecht installiert wurde. Die Folge sind viel zu hohe Heizkosten und ein Befall von Schimmel im Innenbereich. Alle Häuser, die älter als fünf Jahre sind, sollten deshalb auf ihre Wärmedämmung hin überprüft und notfalls saniert werden.


Haus und Fenster energieeffizienter gestalten


Es ist ratsam, mit einer Dachdämmung zu beginnen, denn darüber verschwindet im Winter die meiste Heizungswärme und dort staut sich im Sommer die Hitze. Nach einer Dachdämmung wird man bereits eine Verbesserung des Wohnklimas feststellen können.


Als nächstes sollten Fenster und Türen auf ihre Dämmeigenschaften hin überprüft werden. Denn hierüber geht die Heizungswärme direkt verloren. Bei Fenstern ist der U-Wert, der Wärmedurchgangskoeffizient, das Entscheidende. Je niedriger der Wert, desto energieeffizienter. Gute, moderne Fenster sollten nach den EU Richtlinien für isolierende Fenster und Türen hergestellt und installiert worden sein. Das bedeutet unter anderem: Dreifachverglasung, Gasfüllung, Spezialbeschichtung und isolierende Fensterrahmen.


Bei der Fassadendämmung kann man sich sowohl für eine Außendämmung entscheiden als auch eine Innendämmung wählen. Bei Altbauten mit dünnen Außenwänden empfiehlt sich sogar beides.


Aber Vorsicht, zu viel oder die falsche Dämmung kann dem Wohnklima eher schaden. Fensterisolierung und Dämmung sollten immer aufeinander abgestimmt sein, sonst wird das Haus hermetisch abgeriegelt und die Feuchtigkeit staut sich. Selbst kleinste Kältebrücken werden dann zu Schimmelhorten und beeinträchtigen die Raumluft. Es empfiehlt sich immer, einen unabhängigen Fachmann zur Begutachtung und Beratung hinzuziehen. Dieser kann am besten beurteilen, welche Maßnahmen am sinnvollsten sind. Auf diese Weise kann man die Kosten der Wärmedämmung möglichst gering halten.


Beim Hauskauf sollte man zudem darauf achten, wann die letzte Sanierung stattfand und welche Maßnahmen umgesetzt wurden. Die Informationen dazu sollten im EU-Energieausweis zu finden sein.


Richtiges Heizen und Lüften


Natürlich bringt die beste Wärmedämmung nichts, wenn die Hausbewohner ihr Heiz- und Lüftungsverhalten nicht entsprechend anpassen. Nur in einigen Energieeffizienzhäusern, wie dem Passivhaus, oder solchen mit integrierter Belüftungsanlage ist es kaum notwendig, die Fenster zum Lüften zu öffnen. Bei den meisten Häusern trifft dies jedoch nicht zu. Hier sollte jede Stunde einmal mittels einer Stoßlüftung in allen Räumen die Luft aufgefrischt werden. Das dauert nicht länger als 5 Minuten. Fenster nur auf Kipp zu stellen, hat kaum den gewünschten Frischlufteffekt, sondern kühlt nur den Raum unnötig aus und die Feuchtigkeit sammelt sich an den Wänden. Dadurch muss mehr Heizenergie aufgewendet werden, um den Raum wieder aufzuwärmen.


Ist man tagsüber nicht zu Hause, sollte man seine Heizung nicht ausstellen, höchstens etwas niedriger. Ansonsten würden die Räume zu sehr auskühlen, was ebenfalls die Heizkosten unnötig erhöht und Schimmelbildung begünstigt, sollte man keinen schimmelresistenten Putz an den Wänden haben.

 

© Homeplaza 2019

 
 

 

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