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Grüner wohnen – wie die Stadt der Zukunft aussehen könnte
©Flickr – Dept of energy Solar Decathlon/ CC BY 2.0

Heute beschäftigen sich die Menschen zunehmend mit Themen rund um Gesellschaft und Umwelt. Dabei wird der Blick in die Zukunft gerichtet. Also dorthin, wo eine ungewisse Energieversorgung und die Folgen des Klimawandels auf nachfolgende Generationen warten. Die häufigsten Fragen in diesem Zusammenhang beziehen sich auf die Realisierung energieeffizienter Häuser in nachhaltig gestalteten Stadtsystemen zum Zwecke des Umweltschutzes. Warum? Weil es nur noch wenige Jahre dauern wird, bis zwei von drei Menschen in Städten leben.


Schleswig-Holstein: Pilotprojekt einer energieautarken Siedlung


Wie eine nachhaltige Umstellung auf höchste Energieeffizienz und ein intelligentes Stromnetz vonstattengehen könnte, zeigt die Stadt Norderstedt in Schleswig-Holstein. Eine Siedlung in Form eines Ökodorfes soll noch vor Weihnachten von 27 Familien bezogen werden und wird nahezu 100 % energieautark sein. Dabei macht sich das Ökodorf die drei Grundstrukturen der Energiewende zunutze. Energieerzeugung, Netzinfrastruktur und Elektromobilität. Zu diesem Zweck verfügt jedes Haus über eine mindestens 25 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage. Ein Blockheizkraftwerk gewährleistet die Wärme- und Stromversorgung. Und nicht zuletzt verpflichten sich sämtliche Haushalte zum Erwerb eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs. Neben den Umweltaspekten profitieren die Bewohner der Siedlung ungemein: keine Heizungsanlage und keine Mineralölsteuer, keine Netzentgelte und keine Kopfschmerzen wegen horrender Energiepreise. Und sogar das Energieauto wird über die Photovoltaik-Anlage gespeist.


Elektroautos noch Zukunftsmusik?


Schon in 10 bis 15 Jahren sollen eine Million elektrischer Autos über deutsche Straßen fahren, so der Plan der Bundesregierung. Natürlich bieten Elektroautos hervorragendes Potential für eine umweltschonendere Welt. Sie sind im Betrieb praktisch CO2-neutral, da sie unabhängig von Öl sind und zudem koppelbar an erneuerbaren Strom. Der größte Nachteil ist die begrenzte Reichweite. Bei durchschnittlich 150 Kilometern stellt das elektrische Fahrzeug lediglich eine Grundlage für Stadtfahrten, Einkäufe oder die Fahrt zur Arbeit und zurück dar. Institute forschen an entsprechenden Batterien.


Toronto: eine Stadt mit ausschließlich öffentlichen Verkehrsmitteln?


Die kanadische Großstadt Toronto zeigte schon 2009 in einem bewegten GIF, wie die Stadt ohne Fahrzeuge aussehen könnte. Die drei Hauptargumente gegen PKW? Sie tragen zur Luftverschmutzung bei, sind sehr laut und verschwenden sehr viel Platz. Die Bildkampagne der Stadt Toronto zeigt, wie sich das Straßenbild ohne PKW ändern würde.


Initiative der Regierung: „Morgenstadt“


Die deutsche Bundesregierung ist in diesem Zusammenhang nicht untätig. Demographischer Wandel, die Stadt als brisanter Lebensraum im Spannungsfeld zwischen Bequemlichkeit und Umweltverschmutzung sowie die Mobilität sind zentrale Aspekte. Und dies sind Fragen, denen sich die Idee der „Morgenstadt“ widmet, eines Zukunftsprojektes der Bundesregierung, dem Frauenhofer Institut und zahlreichen weiteren Akteuren unter anderem aus Industrie, Forschung und Kommunen. Das kooperative Projekt zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll nachhaltige Stadtsysteme entwickeln und auf diese Weise die Implementierung von umweltschonenden Innovationen beschleunigen. Zusammengefasst soll ein innovationspolitisches Beratungs- und Forschungsgremium zu einer „CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepasste Stadt“ beitragen, so die formulierten Hauptziele der Morgenstadt-Initiative.
Man darf gespannt sein, was noch alles entwickelt wird. Sicher ist jedenfalls, dass unser Planet unter unserer jetzigen Lebensweise leidet und etwas dagegen getan werden muss.

 

© Homeplaza 2019

 
 

 

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