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Hausbau: Elektroinstallation nicht unterschätzen
Bildquelle: pixabay.com © Nemo (CC0 1.0)

Immer wieder weisen Installateure und Elektriker darauf hin, dass beim Hausbau vor allem die Elektroinstallation nicht unterschätzt werden darf. Da die Elektrik jeden Raum durchzieht, muss diese somit äußerst fachgerecht und genau durchgeführt werden. Demzufolge ist es verständlich, dass sich viele davor scheuen, die Installation der Elektrik selbst vorzunehmen. Wer jedoch technisch und handwerklich begabt ist und die Grundlagen der Elektroinstallation versteht, kann unter Umständen Kosten einsparen und Vieles selbst erledigen. Hilfreiche Informationen zum Thema Elektroinstallation finden Interessenten auch beispielsweise beim HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. in Berlin.


Hausanschluss, Hausanschlusskasten und Zählerkasten


Der Hausanschluss ist die Stromzuführung des Stromversorgers zum Gebäude. Damit der Stromversorger das Haus auch an das öffentliche Stromnetz anschließen kann, braucht er einen Hausanschlussantrag, der die technischen Anschlussdaten des Gebäudes beinhalten. Zu beachten ist, dass dieser Antrag von einem konzessionierten Elektromeisterfachbetrieb gestellt werden muss.
Der Bauherr erhält nach dem Einreichen des Antrages ein Kostenangebot vom zuständigen Stromversorger. Nachdem das Angebot angenommen wurde, nimmt der Stromversorger alle nötigen elektrischen Arbeiten vor. Dabei wird das Gebäude bei einem Erdanschluss über die Hauptanschlussleitung mit dem Hausanschlusskasten entsprechend verbunden. In der Regel befindet sich der Hausanschlusskasten im Erdgeschoss oder im Keller. Hingegen wird der Hausanschlusskasten auf dem Dachboden montiert, wenn der Hausanschluss über eine Dachständerleitung realisiert wurde.

Die Verbindung vom Hausanschlusskasten zur Hauptleitung bzw. zum Zählerschrank wird mit einer sogenannten Drehstromleitung realisiert. Dabei sind die Stromzähler Eigentum des zuständigen Stromversorgers und befinden sich im Zählerschrank. Die Zähler sind mit selektiven Leitungsschutzschaltern oder Vorsicherungen (NH) vorgesichert. Mithilfe der Zähler wird dann die verbrauchte Energie gemessen. Darüber hinaus werden für unterschiedliche Heizungsanlagen, die zusätzlich Energie über Strom benötigen (z. B. Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe) ebenfalls Zähler sowie Schaltgeräte benötigt, die auch im Zählerschrank untergebracht werden.


Die Zählerschränke sind in Bezug auf ihre Abmessungen genormt. Generell wird zwischen den folgenden Modellen unterschieden:

  • Zählerschrank mit Standard-Zählerfeldanordnung
  • Zählerschrank mit doppelstöckiger Anordnung

Oftmals kommt letzterer Zählerschrank zum Einsatz, wenn mehrere Zähler benötigt werden.


Beseitigung von Spannungsunterschieden und Stromkreisverteiler


Der Potentialausgleich bzw. die Erdung ist die Beseitigung von Spannungsunterschieden zwischen Gebäudeteilen und den sogenannten berührbaren leitfähigen Teilen (elektrische Einrichtungen) sowie den leitfähigen Rohrleitungen. Demzufolge stellt der Potentialausgleich eine Maßnahme zum Schutz dar. Hier ist es in jedem Fall empfehlenswert, einen Experten zurate zu ziehen.


Bei der Elektroinstallation werden in einem Stromkreisverteiler (Haupt- und Unterverteilung) die benötigten Einbaugeräte, wie zum Beispiel LS-Schalter, Stromstoßschalter, Realais, Klingeltrafo, Fehlerstromschutzschalter etc.) montiert. In der Regel werden bei Einfamilienhäusern die Stromkreisverteiler gemeinsam mit dem Zählerschrank untergebracht. Hierzu wird ein zusätzliches Verteilerfeld benötigt, das mit Hutschienen bestückt ist. Auf diesen Hutschienen finden dann die elektrischen Einbaugeräte ihren Platz. Gemäß der VDE muss die Unterverteilung mit mindestens zwei Reihen ausgeführt werden. Alsdann werden die Stromkreisverteiler über die Hauptzuleitung mit dem Zählerschrank entsprechend verbunden. Zudem werden die abgehenden Leitungen vom Stromkreisverteiler zu den vorgesehenen Verbrauchern der Elektroinstallation geführt.


Beachtung der Installationszonen


Leitungen an Wänden werden waagerecht oder auch senkrecht verlegt. Wenn Leitungen beispielsweise unter oder im Putz verlegt sind, ist es empfehlenswert, die gängigen Installationszonen einzuhalten. Sollten hingegen die Leitungen in Fußböden oder Decken verlegt sein, dürfen diese auch schräg verlegt werden. Keine Installationszonen müssen eingehalten werden, wenn bei der Aufputzverlegung die Leitungen mit den Augen verfolgt werden können.


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