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Mauerwerk als nachhaltiger Zukunftsträger

 

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Prof. Dr.-Ing. Graubner,
DGfM Service GmbH

 
Welche Kriterien spielen bei der Bewertung nachhaltigen Bauens eine Rolle?

 
Zum einen sind das die Kriterien der Herstellung, Wartung und Instandsetzung sowie des Recyclings der Baustoffe. Hier können alle Mauersteinarten gute, im Hinblick auf den Primärenergiebedarf während der Herstellung teilweise sogar günstigere Resultate vorweisen als andere Baustoffe. Noch wichtiger ist aber die Ausweitung der Betrachtung auf den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes, sprich die Berücksichtigung der Energieversorgung über eine Nutzdauer von etwa 50 bis 80 Jahren.

 
Warum stechen die Aspekte der Energieversorgung besonders hervor?

 
Die Umwelteinwirkungen, die sich aus dem Wärme- und Stromverbrauch über die Betriebsphase ergeben, prägen die Ökobilanz eines Wohnhauses maßgeblich. Grundsätzlich kann man feststellen, dass Mauerwerk aus ökobilanzieller Sicht im Vergleich mit anderen Bauweisen nahezu gleichwertige Ergebnisse erzielt. Massive Wandkonstruktionen bieten zudem funktionale und ökonomische Vorteile, die direkt oder indirekt die Nachhaltigkeit positiv beeinflussen.

 
Welche Vorteile der Massivbauweise können Sie hier nennen?

 
Mauerwerk ist aufgrund massiver Baustoffe äußerst langlebig und widerstandsfähig. Äußere Einflüsse durch Unwetter oder Feuer haben kaum Chancen, Schäden an der Konstruktion anzurichten. So bleiben der Instandhaltungs- und Reinigungsaufwand dauerhaft überschaubar – sowohl finanziell als auch in Bezug auf den geringen Einsatz weiterer Ressourcen.

 
Was bedeutet das für die Bewohner?

 
Mauerwerk garantiert ihnen optimalen Brandschutz, eine ausgeprägte Wertstabilität und hohen Komfort. Steine aus Kalksandstein, Ziegel, Leichtbeton, und Porenbeton sind feuerresistent und begrenzen das Ausmaß baulicher Schäden im Brandfall erheblich. Weiterhin verursachen sie keine Raumluft belastenden Emissionen und erfüllen alle Anforderungen, die an Wärme- und Feuchteschutz gestellt werden. Die Fähigkeit, sowohl Wärme als auch Kälte zu speichern, steigert besonders bei saisonalen Temperaturextremen die Wohnqualität und spart Energie. Auch eine altersgerechte Grundrissgestaltung ist dank der statischen Tragreserven von Mauerwerkswänden einfach und ressourcenschonend umsetzbar. Fasst man diese Aspekte aus dem Lebenszyklus eines Gebäudes zusammen, zeichnen sich massive Wohngebäude durch eine sehr hohe Nachhaltigkeitsqualität aus. Dies lässt sich auch durch die deutschen Gütesiegel für nachhaltiges Bauen nachprüfbar dokumentieren.

 
Prof. Graubner wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

 
Weitere Informationen dazu finden Sie hier

News 09. Dec. 2016
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